Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Auto & Verkehr Fahrstreifen gesperrt: Zu frühes Einfädeln begünstigt Staus
Mehr Auto & Verkehr Fahrstreifen gesperrt: Zu frühes Einfädeln begünstigt Staus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:11 04.07.2014
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Mit einem richtig durchgeführten Reißverschlussprinzip kann ein Stau verhindert werden. Quelle: Boris Roessler
Anzeige
Köln

Die Praxis ist oft komplizierter.

Wenn auf einer mehrspurigen Straße ein Fahrstreifen gesperrt ist, gibt es eine klare Regel: Autos auf der betroffenen Spur fahren bis zur Engstelle weiter und wechseln erst dort im Reißverschlussverfahren auf die weiterführende Spur - vor jedes Fahrzeug auf dem freien Fahrstreifen fädelt sich also eins von der gesperrten Spur ein. Das Problem: Viele machen den Spurwechsel zu früh, dadurch gerät der Verkehr unnötig ins Stocken, und der Verkehrsraum vor dem Engpass wird nicht optimal genutzt, erklärt der TÜV Rheinland. Um Staus nicht zu begünstigen, sollten sich Fahrer an die Regel halten - "das hat nichts mit Vorbeimogeln zu tun".

Anzeige

Das Reißverschlussverfahren gilt allerdings nur beim Wegfall einer Fahrspur und nicht auf dem Beschleunigungsstreifen einer Autobahnauffahrt, betont der TÜV Rheinland. Wer dort auffahre, müsse dem fließenden Verkehr grundsätzlich Vorfahrt gewähren und wenn nötig sogar anhalten und warten, bis die Bahn frei ist.

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 04.07.2014
Deutsche Presse-Agentur dpa 04.07.2014