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Auto & Verkehr Reifenpanne beheben: So kommt man wieder ins Rollen
Mehr Auto & Verkehr Reifenpanne beheben: So kommt man wieder ins Rollen
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14:38 06.10.2014
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Die Pannenstelle sichern, den Reifen mit Dichtmitteln reparieren oder ein Reserverad anbringen und dann zur Werkstatt fahren - das sind die richtigen Schritte bei einem «Platten». Quelle: Patrick Pleul
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München

Statistisch gesehen erleben Autofahrer einmal in zehn Jahren eine Reifenpanne. Alles halb so schlimm, wenn man das Auto sicher zum Stehen bekommt und sich zu helfen weiß. Der TÜV Süd erklärt, wie Betroffene den Plattfuß flott und fehlerfrei beheben:

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1.

Pannenstelle sichern: Den Wagen gefühlvoll abbremsen und an eine Stelle abseits der Fahrbahn lenken, wo er möglichst gefahrlos repariert werden kann. Motor abstellen, den ersten Gang einlegen, Handbremse anziehen. Anschließend die Warnweste anlegen und das Warndreieck aufstellen.

2.

Reparatur mit Dichtmittel: Statt eines Ersatzrads haben viele Autos heute ein Pannen-Set im Kofferraum. Das beinhaltet Dichtmittel und einen kleinen Kompressor. Vor der Anwendung sollte die Anleitung gründlich gelesen und exakt befolgt werden. Der Reifen wird am besten mit der Schadstelle nach unten gedreht, damit das Dichtmittel gleich dorthin fließen kann.

3.

Reserverad montieren: Immer erst die Radschrauben anlösen, bevor das Auto mit dem Wagenheber aufgebockt wird. Andersherum kann der Wagen durch den Kraftaufwand beim Schrauben vom Heber rutschen. Ganz wichtig: Den Wagenheber nur an den verstärkten Stellen nahe der Radkästen ansetzen, damit der Fahrzeugunterboden nicht beschädigt wird. Nach dem Radwechsel die Radschrauben kreuzweise und gleichmäßig eindrehen - erst nur handfest, dann das Auto herunterlassen und die Schrauben richtig festziehen.

4. Langsam zur Werkstatt: Ob die Panne per Dichtmittel oder Ersatzrad behoben wurde - maximal mit Tempo 80 direkt zur nächsten Werkstatt fahren. Dort kann der Reifenschaden dann komplett behoben werden.

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 06.10.2014
Deutsche Presse-Agentur dpa 06.10.2014
Deutsche Presse-Agentur dpa 06.10.2014