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17:03 30.09.2021

Diese Start-ups werden im Fleet 7 gefördert

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Mit Explo wollen Tobias Pörtner (vorne) und Tim Großmann einen interaktiven Touristenführer auf dem Smartphone anbieten. Dabei werden digitale Touren präsentiert, die von lokalen Guides zusammengestellt werden. Gleichzeitig sollen in die App Social-Media-Posts von Influencern und Videos eingebettet werden, die ihre Lieblingsorte in einer Stadt verraten. „Reisende sollen sich nicht wie Touristen fühlen, sondern wie Einheimische“, erklärt Großmann. Die Idee hinter Explo: Wer in eine fremde Stadt fährt, soll nicht nur die Touristen-Highlights kennenlernen, sondern auch Geheimtipps wie besondere Bars oder Orte, die von Menschen vor Ort vorgestellt werden. Dabei sollen auch einzelne Tagestouren angeboten werden, die von Menschen aus dem Reiseziel zusammengestellt werden. Vorstellbar ist für Tobias Pörtner und Tim Großmann, dass bei der Kooperation zwischen Guides und Explo auch die digitalen Reiseführer bezahlt werden, wenn eine Tour von ihnen gebucht wird. Für die ersten Städte – auch Kiel – sollen die ersten interaktiven Stadtpläne bald in der App verfügbar sein.

Quelle: Ulf Dahl

Für Mallouni haben sich mit Miriam Halloun und Moritz Menzel eine Pädagogin und ein Medieningenieur zusammengetan. Beide FH-Studierende haben sich durch Zufall auf einer Veranstaltung im Fleet 7 kennengelernt und ergänzen sich mit ihren Fähigkeiten bei ihrem Projekt, nachhaltige, ökologische Sprachboxen für Kinder mit Lernschwierigkeiten zu entwickeln. Mallouni soll ein innovatives Förderwerkzeug für die sprachtherapeutische Anwendung werden. Dabei zählen zu der Sprachbox aus Holz eine Reihe von Figuren, die auf die Box gestellt und erklärt werden. „Die spielerische Interaktion erleichtert Kindern den Spracherwerb“, erklärt die Pädagogin Miriam Halloun, die aktuell an der FH Soziale Arbeit studiert. Während sich die 34-Jährige um die Inhalte der Sprachboxen kümmert, arbeitet Moritz Menzel an der technischen Umsetzung. Der 26-jährige Medieningenieur-Student entwickelt die Computer-basierten Programme, die die Sprachboxen zum Sprechen bringen. Der Prototyp der ersten Sprachbox ist bereits fertig, Ziel ist, dass Mallouni im März 2022 an den Start gehen kann.

Quelle: Ulf Dahl

Nachhaltiges Haarewaschen - das bietet Solute-Shampoo. Das Team verkauft Shampoo in Tab-Form, das die Nutzer zu Hause in Wasser auflösen. Der Vorteil für die Umwelt: Indem das Shampoo nicht in Flaschen verkauft wird, sondern in fester Form, muss nicht für jedes Haarprodukt ein zusätzlicher Plastikbehälter produziert werden – schließlich verbraucht jeder Menschen im Schnitt zehn Shampoo-Flaschen im Jahr. Die Tabs können in bereits im Haushalt vorhandenen Flaschen aufgelöst werden. „So sparen wir jede Menge Plastik“, sagen Johanna Wicke, Takhmina Akhmedova, und Johanna Schulte (von links), die in der Endphase der Entwicklung stecken. Bislang haben sie das Pulver hergestellt, in dem sämtliche Inhaltsstoffe – wie Duft- und Pflegestoffe – enthalten sind. Nun gilt es, das Pulver in Tab-Form zu pressen. An ihrem Produkt getüftelt haben die fünf Studentinnen direkt in der Küche vom Fleet 7. Noch im Wintersemester soll der erste Prototyp herauskommen. Wie viele verschiedene Shampoos in Tab-Form es geben wird, steht noch nicht fest. Gearbeitet wurde bisher mit Aloe vera und Lavendel.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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