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07:00 05.06.2021

Fotostrecke: 10 Steine und was sie den Menschen erzählen

Uschi Lange vom Team des Urzeithofs hat gefragt, wie Gneis entsteht: "Ich war mal Granit, nun bin ich Gneis. Durch enormen Druck haben sich die runden Kristalle des Granits in Streifen umgewandelt. Das ist wie Knete, die du platt drückst. Ich gehöre also zu den Umwandlungsgesteinen. Mich gibt es überall in Skandinavien – aber auch hier an der deutschen Ostseeküste. Ich bin übrigens älter als eine Milliarde Jahre!"

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Hallo, du darfst mich Sörmland-Gneis nennen. Und ich bin noch älter, nämlich 1,95 Milliarden Jahre. Ich stamme aus einer Region südlich von Stockholm. Meine schwarzen Streifen bestehen aus Glimmer. Die kleinen rosafarbenen Einsprengsel darin sind Granat: Hast du sie entdeckt? Der weiße Streifen besteht aus Quarz und Cordierit. Das ist ein Mineral, mit dem die Wikinger manövriert haben. Es verändert seine Farbe je nach Lichteinstrahlung. 

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Katrin Mohr lässt Basalt sprechen: "Schwarz, schwer und hässlich – das bin ich, der Basalt. Entstanden bin ich aus vulkanischem Gestein, das langsam aus dem Krater geflossen ist. Mann, war das heiß bei meiner Entstehung! Mich gibt’s eigentlich auch nur in sehr dunkel. Aber manchmal kannst du auch leuchtende hellgrüne Olivin-Nester auf mir entdecken. Und rote Einsprengsel sind quasi verrosteter Olivin. Ich komme übrigens aus der schwedischen Region Schonen und bin etwa 180 Millionen Jahre alt."

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
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