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16:01 06.02.2021

Fotostrecke: Holstein Kiel: Die Viertelfinal-Wunschgegner der Redaktion

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Marco Nehmer, Holstein-Reporter: Ich wünsche mir als Viertelfinal-Gegner Borussia Mönchengladbach, weil ich Bock habe auf das Coachingduell der Pressing-und-Positionsspiel-Pistoleros Ole Werner und Marco Rose. Wer schießt zuerst? Taktik-Nerds dürften sich auf die beiden interessantesten Trainer im Rest-Wettbewerb freuen (no offense, Herr Nagelsmann...). Zu Holsteins Vorteil könnte dabei übrigens der Spielplan werden: In der Liga geht’s am Spieltag vorm Viertelfinale zu Hause gegen Aue, danach zum Hamburger SV. Anspruchsvolle Aufgaben, klar. Gladbach aber schlittert direkt von einer Englischen Woche in die nächste, muss in der Champions League erst gegen Manchester City ran, dann unmittelbar vorm Pokalspiel in der Bundesliga zu RB Leipzig, danach kommt Bayer Leverkusen. Nett. Vor allem für die Störche.

Quelle: Ulf Dahl / Marijan Murat/dpa

Alexander Hahn, KN-Sportchef: Ich wünsche mir Jahn Regensburg, weil der Jahn genau der richtige Sparringspartner für Holstein auf dem Weg ins Halbfinale ist. Im Ernst: Lieber einen Gegner auf Augenhöhe – also aus der Zweiten Liga. Den nehmen die Störche mit breiter Brust entgegen und lassen ihm auch keine Chance aufs Weiterkommen. Ein Viertligist wie Essen bietet dagegen immer die Gefahr, unterschätzt zu werden. Und gegen die im Wettbewerb verbliebenen Bundesligisten ist die Feierabend-Wahrscheinlichkeit für die KSV nun mal hoch. Außerdem: Das, was in Videospielen bisweilen als „Endgegner“ auf dem höchsten Level bezeichnet wird, hat Holstein ja nun schon vorzeitig eindrucksvoll bezwungen: den FC Bayern. So viel Glück ist nach den letzten beiden Elfmeter-Krimis nicht ein drittes Mal in Folge den Kielern hold. Wird’s Regensburg, geht der Pokaltraum aber ganz bestimmt weiter!

Quelle: Ulf Dahl/Armin Weigel/dpa

Kristian Blasel, KN-Lokalchef: Ich wünsche mir fürs Viertelfinale Werder Bremen, weil der Verein von der Weser alles mitbringt, was ein spannendes Pokalspiel braucht: Norddeutsche Tradition, Erstligaluft und eine Mannschaft, die schwach genug ist, um gegen bärenstarke Störche zu verlieren. Meine Kinder könnte ich dann wieder mit Geschichten von früher nerven - die Erinnerung an den Bundesligaauftakt 1989/90 beispielsweise, als ich am Millerntor stand, das „Was-ist-grün-und-stinkt-Lied“ sang und Otto Rehhagel in der 89. Minute Manni Burgsmüller gegen Thomas Schaaf auswechselte. Das Spiel endete 0:0. So kann es meinetwegen auch gegen Kiel nach 120 Minuten stehen. Denn dann ist klar, dass im Elfmeterschießen der Bremer Schmerz über den Abschied von Fin Bartels nochmals in aller Heftigkeit ausbrechen wird.

Quelle: Ulf Dahl / Carmen Jaspersen/dpa
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