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15:36 28.09.2019

Fotostrecke: Stimmen aus der Kite-Szene in Laboe

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Lucie Marter (21, links) aus Kiel und Britta Thomsen (46) aus Bremen machen gerade einen Einsteiger-Kursus. Lucie Marter findet, "es sollte klare Grenzen geben zwischen Kite-Gebieten und Badezonen. Es kann echt gefährlich sein, gerade in der Anfangszeit, wenn man den Kite noch nicht beherrscht."Britta Thomsen glaubt, "dass man die Gefahr unterschätzt, denn der Kite ist ziemlich weit weg von einem. Eben, als wir mit dem Kite im Wasser standen, kam uns ein Vater mit einem Kind am Strand sehr nah. Dem mussten wir zurufen: 'Könnten Sie bitte zur Seite gehen, wir haben den Kite noch nicht unter Kontrolle.'" Lucie Marter erinnert sich: "Der Mann hat ein bisschen schnippisch reagiert. Aber wenn der Kite herunterknallt, dann ist es heftig."

Quelle: Frank Peter

Olli Grafelmann (34) aus Kiel (links), Alexa Bachmann (45) aus Boostedt und Haci Bilen (34) aus Kiel verbringen einen regnerischen Sonntag in Laboe. Kiter Haci Bilen habe es in Laboe schon mehrfach erlebt, "dass sich Hundehalter beschweren, weil ihr Hunde Angst haben vor den Kites". Viel-Kiter Olli Grafelmann sagt: "In Laboe gibt es wenige Konflikte zwischen Badenden und Kitern. Denn eigentlich weiß jeder, dass man dort, wo die weißen Schwimmbojen sind, nicht kiten darf." Nur sehr vereinzelt würden Kiter dagegen verstoßen."Über die Verbots-Diskussion in Strande meint Grafelmann: "In Strande kiten ganz wenige Leute, weil es dort sehr tief ist, und wenn, dann sind es Kiter, die das wirklich können." Der Spot werde auch schon deshalb wenig genutzt, weil er nur bei Ostwind befahrbar sei, was selten vorkomme.

Quelle: Frank Peter

Ralf Thorhold (32) ist bei der Bundeswehr erst vor kurzem von Leipzig nach Rendsburg versetzt worden und probiert jetzt nach und nach die Spots in Schleswig-Holstein aus. An diesem Sonntag ist er zum ersten Mal in Laboe. Und selbstverständlich habe er sich bei den anderen Kitern darüber informiert, worauf an diesem Spot zu achten sei, berichtet er. "Das macht man so, wenn man neu an einem Spot ist. Man muss ja wissen, wo es erlaubt ist zu kiten, wo zum Beispiel die Grenzen zu Naturschutzgebieten liegen oder wo Gefahrenpunkte, wie Sandbänke, sind."

Quelle: Frank Peter
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