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11:14 22.11.2019

Fotostrecke: Tierisch beliebte Großstadt

Rehe Das Reh ist ein sehr flexibler Kulturfolger. Daher leben in Kiel viel mehr Rehe, als man denkt. Sie sind nicht nur in den Stadtwäldern zu finden, sondern auch in großen Gärten, denn ein Reh kann es sich auf 2000 bis 3000 Quadratmeter gut einrichten. Laut Statistik werden jährlich 300 tote Rehe in Kiel erfasst, davon verlieren 100 im Straßenverkehr ihr Leben, 200 werden geschossen. Daraus schließt der Förster, dass in etwa mindestens 600 Rehe in der Stadt leben. Sie ernähren sich von eiweißreicher Nahrung, wie Kräutern und Kulturpflanzen, gerne Blumen, am liebsten Rosen.

Quelle: dpa/Symbolbild

WaschbärenIn Kiel ist der einst in Nordamerika beheimatete Kleinbär nicht selten. Förster Bronnmann berichtet von einem Anruf aus der Gartenkolonie am Vieburger Gehölz. Kleingärtner berichteten, dass sie an der Laube von einem Waschbären laut angefaucht wurden. Es stellte sich heraus, dass die Pächter herrenlose Katzen fütterten. Das schmeckte offenbar auch dem Waschbären. Kein Wunder, dass sich das Pelztier in Kiel wohlfühlt. Hier findet es Essensreste und gefüllte Futternäpfe. Dabei ist der nachtaktive Waschbär aber in Kiel nicht unbedingt willkommen, laut Förster wird er in der Landeshauptstadt bejagt.

Quelle: dpa/Symbolbild

MarderhundeWie der Waschbär ist auch der Marderhund ein sogenanntes Neozoen, ein tierischer Einwanderer, der ursprünglich in Deutschland nicht beheimatet ist. Der Marderhund, nicht zu verwechseln mit dem heimischen Steinmarder, stammt ursprünglich aus Asien. Als Allesfresser könnte er die biologische Vielfalt gefährden und werde in Kiel gejagt, so der Stadtförster.

Quelle: dpa/Symbolbild
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