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12:01 11.05.2017

Der Fall Xavier Naidoo

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Naidoo wird dafür heftig kritisiert. Satiriker Jan Böhmermann befeurte die Diskussion um „Marionetten“ mit einem Beitrag in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“. Böhmermann darin auch musikalisch in die Rolle Naidoos und singt unter anderem „Der Jud ist schuldig, steht zu 100 Prozent fest, ich sag’ nur: Rothschild, schaut mal ins Netz“. Über Deutschland heißt es unter anderem: „Das Land ist keine Republik, dieses Land ist eine GmbH.“ Und: „Alles kann besser werden ohne all die Merkels auf Erden. Alles wird besser werden, wenn endlich die Polit-Bonzen sterben. Alles wird rechter werden, ohne all die Volksfeinde auf Erden.“

Quelle: Screenshot

Sänger Heinz-Rudolf Kunze nimmt Naidoo in Schutz: Er halte den Liedtext für einen „poetischen Ausrutscher“, so Kunze. Naidoo sei kein besonders kompetenter politischer Sänger. „Sobald er sich in politisches Fahrwasser begibt, halte ich ihn für einen ziemlichen Wirrkopf, aber nicht für einen Neonazi.“

Quelle: Archiv/Montage

Kritik äußert Alt-Bundespräsident Christian Wulff: „Er begibt sich in die Nähe von Totengräbern der Demokratie, in die Nähe des Hasses“, kritisierte Wulff. Naidoo verfüge als erfolgreicher Musiker über viel Macht. „Und wer über viel Macht verfügt, der hat auch viel Verantwortung.“ Dieser werde der Sänger aber so nicht gerecht.

Quelle: dpa/imago
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