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11:13 13.07.2017

Die spektakulärsten Wechsel von der Politik in die Wirtschaft

Nur eine kurze Zeit war Stefan Mappus (CDU) als Ministerpräsident Baden-Württembergs vergönnt. Er beerbte Günther Oettinger im Februar 2010 und verlor den Posten bei der Landtagswahl im Mai 2011 an Winfried Kretschmann. Nach einem kurzen Intermezzo beim Pharmakonzern Merck, ist Mappus seit November 2012 im Vorstand des IT-Beratungsunternehmens pmOne vertreten.

Quelle: dpa

Von November 2005 bis September 2008 war Hilgeard Müller mit Unterbrechungen Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Direkt im Anschluss war Müller als Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) tätig, den sie im Frühjahr 2016 verließ, um als Netzvorstand bei RWE International zu starten.

Quelle: dpadpa

Wolfgang Clement war ein SPD-Schwergewicht. Von 1998 bis 2002 war er Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens. Im Anschluss vereinigte er als sogenannter „Superminister“ Wirtschaft- und Arbeitsministerium. Seit seinem Ausscheiden aus der Spitzenpolitik im Herbst 2005 übernahm Clement hauptsächlich Aufsichtsrattätigkeiten in der Energiewirtschaft. Für Aufruhr sorgte seine Gastbeitrag in der Welt am Sonntag eine Woche vor der hessischen Landtagswahl 2008, in dem er die Leser vor der Wahl der SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti warnte. Da Ypsilantis damalige Energiepläne für einen Ausbau regenerativer Energiequellen stand, wurde Clements Appell als Lobbyarbeit für RWE gewertet, für die er seit 2006 im Aufsichtsrat sitzt.

Quelle: dpa
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