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15:32 27.12.2018

Gewinner und Verlierer im Tierreich 2018

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Land- und Süßwasserschildkröten: Schildkröten bevölkerten die Erde schon vor über 200 Millionen Jahren und überlebten das letzte große Massenaussterben zur Zeit der Dinosaurier. Heute ist die Hälfte der bekannten Spezies laut einem aktuellen Bericht bedroht. Ganz oben die Yangtze-Riesenweichschildkröte. Nur noch drei Tiere gibt es weltweit. Nun scheint sich das Schicksal von „Lonesome George“ zu wiederholen. Die Pinta-Riesenschildkröte starb am 24. Juni 2012 als vermutlich letztes Individuum seiner Unterart. Die Schildkröten sind: Verlierer.

Quelle: dpa

Tiger: In Nepal geht es für die Großkatzen bergauf. Nachdem dort 2009 nur noch rund 120 Tiger lebten, seien es nun mehr als 230, teilte das Umweltministerium des Landes nach sechsmonatiger Zählung in drei Nationalparks mit. Nepal gehört zu 13 Staaten, die sich 2010 auf Schutzzonen für die Großkatzen einigten. Ziel ist es, die Zahl der wilden Tiger weltweit bis 2022 zu verdoppeln. Derzeit sind noch knapp 3900 übrig - von einst 100.000 Tigern in Asien. Nicht nicht nur Wilderer bleiben ein Problem. Schaut man nur auf Nepal: Gewinner.

Quelle: WWF Nepal

Bienenfresser: Sie sind so bunt, dass Laien sie für ausgebüxte Käfigvögel halten dürften. Doch die aus den Tropen und Subtropen stammenden Bienenfresser finden in Deutschland zunehmend Lebensräume. Von 2000 Brutpaaren und verstärkter Zuwanderung aus dem Mittelmeerraum spricht der WWF. Zu ihrer Beute zählen - anders als der Name vermuten lässt - neben Bienen auch andere Insekten. Die Präsenz der Vögel hierzulande geht laut der Umweltorganisation auf die Klimaerwärmung zurück. Die Einstufung des WWF lautet daher: „Gewinner aus den falschen Gründen“.

Quelle: dpa
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