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13:03 10.05.2019

Wenn Politiker krank werden

Die ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) ist im Juli letzten Jahres 75 Jahre alt geworden. Die Diagnose Brustkrebs bekam die Politikerin im Jahr 2002. Damals standen Landtagswahlen in Schleswig-Holstein ins Haus. Da behielt die SPD-Ministerpräsidentin die Diagnose für sich. Überhaupt machte sie ihre Erkrankung erst vier Jahre später öffentlich. Wer so erkrankt, erzählte Simonis einmahl in einer ZDF-Talkshow, habe hierzulande politisch keine Chance: „Die eigene Partei hätte mich nicht aufgestellt." Nach einer Chemotherapie gilt Simonis als geheilt.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Linken-Politiker Gregor Gysi (70) ist das Stehaufmännchen unter deutschen Politikern. Er überstand drei Herzinfarkte und ein Aneurysma. 2004 musste er sich wegen der Gefäßerweiterung einem komplizierten Hirneingriff stellen. Öffentlich gemacht hat er dies alles im „Berliner Kurier“. Er trat dann – nur wenige Monate –politisch kürzer. 2005 war er bereits wieder Spitzenkandidat seiner Partei im Bundestagswahlkampf. Geschadet hat es Gysi nie, über gesundheitliche Schwächen zu sprechen.

Quelle: Georg Hochmuth/APA/dpa

Der heutige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spendete 2010 seiner an einer fortgeschrittenen Nierenerkrankung leidenden Frau Elke Buedenbender ein Organ. Das Ehepaar hatte sich wegen der langen Wartezeiten auf Organe von Verstorbenen zu einer Nieren-Lebendspende entschlossen. Steinmeier war damals Fraktionschef der SPD im Bundestag und kündigte eine mehrmonatige Pause an. Fünf jahre nach der OP bekannte Steinmeier: „Uns geht es gut und wir sind beide froh, die Entscheidung so getroffen zu haben. Es hat uns beiden gut getan.“

Quelle: imago
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