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19:23 02.03.2019

Fotostrecke: Das sagen die Martkbeschicker zur Plastikmüll-Vermeidung

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Stefan Arndt aus Rosenfeld in der Gemeinde Rastorf der mit seinem „Rosenfelder Löschzug“ auf den Märkten in Preetz und Plön Deftiges aus der „Gulaschkanone“ anbietet, stößt nach eigener Aussage schon jetzt bei etlichen Kunden auf wenig Verständnis, wenn diese für ein wiederverwendbares, hitzebeständiges Plastik-Gefäß (im Vordergrund) 45 Cent mehr bezahlen sollen. Zusätzliches Problem: Von Kunden mitgebrachte Gefäße dürfte er laut Hygienevorschriften noch nicht mal in die Hand nehmen, um sie zu füllen.

Quelle: Anne Gothsch

Rainer Lange, Mitinhaber von Matjes Lange aus Heikendorf, hat ebenfalls schon auf Papiertüten umgestellt. „Bei frischem Fisch, der ja ohnehin extra in Pergamentpapier eingewickelt wird, ist das kein Problem. Aber bei Muscheln und Krabben, vor allem aber bei Salaten, haben wir aufgrund der Auslaufgefahr bisher keine Alternativen. Und laut einer EU-Verordnung dürften wir von Kunden mitgebrachte Gefäße nicht nutzen.“

Quelle: Anne Gothsch

Arzu Voß, die Geflügelspezialitäten verkauft, nutzt hauptsächlich Papiertüten. „Aber viele unserer Produkte sind in Plastik eingeschweißt, da gibt es bisher einfach keine Alternative. Wünschen Kunden Plastiktüten, verlangen wir 10 Cent, dieses Geld spendet unsere Chefin Martina Thormählen für soziale Zwecke“, berichtet die Verkäuferin.

Quelle: Anne Gothsch
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