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16:14 21.08.2020

Als Büchen noch ein Drehkreuz war

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Präsentieren das neue Buch über die Bahnhofsmission Büchen: Heinrich Deicke (Diakonie Altholstein), Prof. Dr. Oliver Auge (CAU) und Autor Jann-Thorge Thöming (von links).

Quelle: Frank Peter

Der berühmten Szene in der sixtinischen Kapelle gleichend reicht eine Büchener Bahnhofsmissionarin Kaffee in einen wartenden Zug. In den 1970er- und 80er Jahren war die Hochphase der Betreuungsarbeit, bis zu 50 ehrenamtliche Helfende versammelten sich zu den Stoßzeiten an den Gleisen, wenn die Interzonenzüge etwa acht Minuten in Büchen hielten.

Quelle:  Verband der Ev. Bhm. in der Nordkirche e.V.

Die Reisehilfen am Büchener Bahnhof fanden im Kontext der Bonner Sozial- und Deutschlandpolitik statt. Eine umfassende Versorgung der einreisenden DDR-Bürger sollte gewährleistet werden. Die "Rekrutierung" von jugendlichen Helfern, Schülern, Azubis, Konfirmanden etc. wurde vom Ministerium für innerdeutsche Beziehungen erwünscht. Über zwei Mio. DM flossen von Bonn aus nach Büchen für Kaffee, Südfrüchte und Personalkosten.

Quelle: Verband der Ev. Bhm. in der Nordkirche e.V.
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