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07:00 07.09.2018

Fotostrecke: Derby-Recken erinnern sich

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Mattias Andersson muss nicht lange überlegen, wenn es um seine schönsten Derbys geht. „Das sind viele – auf beiden Seiten“, sagt der Ex-Torwart, der für THW (2001 – 2008) und SG (2011 – 2018) fast 50 Derbys gespielt hat und nun unter anderem als Torwarttrainer für den THW arbeitet. Sein erstes Derby erinnert er besonders gerne. Damals, im Mai 2002, holte der THW mit einem knappen Zwei-Tore-Sieg in Flensburg zum zehnten Mal die deutsche Meisterschaft. Für Andersson, der in diesem Spiel für die letzten Minuten eingewechselt wurde, war es die erste. „Früher ging es hitziger zu“, sagt Andersson. „Vielleicht liegt es daran, dass die Spieler damals noch länger an einen Verein gebunden waren. Oder daran, dass es inzwischen mehr von diesen Spielen gibt.“

Quelle: Uwe Paesler

Auch Viktor Szilagyi erlebt das 98. Derby in einer neuen Rolle. Der Österreicher spielte drei Jahre für den THW, später zwei für die SG, ist nun Sportlicher Leiter in Kiel. „Schon bei der Anfahrt zur Halle spürt man dieses spezielle Derby-Kribbeln“, sagt er. „Beim Derby spielt auch keine Rolle, welche der beiden Mannschaften gerade einen Lauf hat und welche einen Umbruch. Da zählt nur, wer in zweimal 30 Minuten die bessere Mannschaft ist.“ Am meisten Eindruck hat bei ihm das Champions-League-Finale 2007 gemacht. Szilagyi sah damals als einer von fünf Verletzten nur zu, wie der THW im Rückspiel mit zwei Toren Vorsprung den „Pott“ errang. Mit Blick auf Sonnabend sagt er: „Wir sind absolut bereit für das Spiel.“

Quelle: Sascha Klahn

Bei der SG wird Kapitän Tobias Karlsson sein letztes Heim-Derby vor dem Karriereende bestreiten. „Umso mehr hoffe ich auf ein tolles Spiel“, sagt der 37-Jährige, der 2006 auch für eineinhalb Monate als Aushilfe das Zebra-Trikot trug, im Derby allerdings nur auf der Bank saß. „Aber auch das war schon besonders. Ich wusste vorher ja gar nichts über diese Spiele.“ Seine liebste Erinnerung ist die an das Weihnachts-Spiel 2012, das damals erste siegreiche für die SG seit fünf Jahren. „Das war auch für mich der erste Sieg gegen Kiel.“ Umso bitterer empfand er die 14-Tore-Niederlage in Kiel am ersten Spieltag der Saison 2011/12. „Da habe ich nach einer Schaufel gesucht und wollte mich in der Halle vergraben.“

Quelle: Sascha Klahn
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