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Australische Wollschildlaus gefährdet Zitrusbäumchen

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15:42 22.06.2021
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Die Australische Wollschildlaus fällt auf: Sie kann bis zu einem Zentimeter lang werden, vor allem wegen ihres weißes und länglich-ovalen Eisacks.
Die Australische Wollschildlaus fällt auf: Sie kann bis zu einem Zentimeter lang werden, vor allem wegen ihres weißes und länglich-ovalen Eisacks. Quelle: Andreas Vietmeier/Landwirtschaftskammer NRW/dpa-tmn
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Dicke weiße Schädlinge an Zitrusbäumchen sollten Hobbygärtner direkt entfernen. Denn es kann sich dabei um die Australische Wollschildlaus handeln, die den Pflanzen Schaden zufügen kann. Sie kann manchmal auch an Klebsame, Geißklee, Mimose, Rosmarin und Buchsbaum vorkommen.

Der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät, die Schädlinge erst mal manuell zu entfernen. Entweder die Tiere mit einem Messer abkratzen, befallene Triebe abpflücken oder leicht zurückschneiden.

Reiche das nicht aus, können Hobbygärtner auch zu passenden und zugelassenen Pflanzenschutzmitteln greifen. Wobei die Experten betonen, diese sollte man nur an Zierpflanzen, die man nicht erntet, anwenden.

Missbildungen, Verfärbungen und Vertrocknen

Die Australische Wollschildlaus schadet den Pflanzen, indem sie den Pflanzensaft aus dem Gewebe saugt. Das führt zu Verfärbungen, Missbildungen oder gar zum Vertrocknen.

Außerdem sind die Absonderungen der Läuse problematisch: Der sogenannte Honigtau ist eine klebrige Masse, die zum Beispiel auch die bekannteren Blattläuse ausscheiden. Auf dem Honigtau siedeln sich gerne Pilze an, die die Pflanze zusätzlich schädigen können. Die auffällige Wollschildlaus kann bis zu einem Zentimeter lang werden, vor allem wegen ihres weißes und länglich-ovalen Eisacks.

© dpa-infocom, dpa:210622-99-98751/2

dpa

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