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Gesundheit Anzeige - Ambulante Operationen mit der Sicherheit eines Universitätsklinikums
Mehr Gesundheit Anzeige - Ambulante Operationen mit der Sicherheit eines Universitätsklinikums
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00:01 18.03.2020
Die Ambulanten OP-Zentren am UKSH garantieren Patienten höchstmögliches medizinisches und pflegerisches Niveau. Quelle: UKSH/CAU
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Kiel

Dank moderner Operationstechniken und schonender Narkoseverfahren können heute immer mehr Eingriffe ambulant durchgeführt werden. In den Neubauten des UKSH in Lübeck und Kiel wurden dafür eigens große Ambulante OP-Zentren geschaffen. „Die innovative medizintechnische Ausstattung unserer Operationssäle ist „High-End“. Dort sind rein theoretisch sogar hochkomplexe Eingriffe möglich“, sagt Sabine Probst, die Pflegemanagerin OP-Anästhesie am UKSH, Campus Lübeck, nicht ohne Stolz. Joß Giese, OP-Manager am Campus Kiel, bestätigt: „Unsere Gerätetechnik auf höchstem universitären Niveau sucht ihresgleichen – diese Klasse findet man sonst nur im stationären Bereich.“

Joß Giese ist OP-Manager am Universitätsklinikum Kiel.

Am häufigsten werden in den neuen Ambulanten OP-Zentren Patienten der plastischen Chirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie und Augenheilkunde operiert. Den Patienten erspart dieses Angebot einen stationären Aufenthalt – zugleich stehen aber im Hintergrund sämtliche Möglichkeiten eines Universitätsklinikums zur Verfügung.

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An beiden UKSH-Standorten sind die Ambulanten OP-Zentren im Erdgeschoss der Neubauten angesiedelt. Sie sind leicht zu finden und über Extra-Eingänge zu erreichen. Am Morgen ihrer Operation werden die Patienten an der sogenannten Leitstelle in Empfang genommen. „Da unsere ambulanten OP-Zentren eigenständige Einheiten innerhalb des UKSH sind, können wir Patienten, die bereits einige Stunden nach ihrer Operation wieder nach Hause dürfen, aus dem stationären Krankenhausbetrieb heraushalten“, erklärt Christian Voss, OP-Manager des UKSH, Campus Lübeck.

Beide Zentren verfügen jeweils über vier ambulante OP-Säle. „Wir behandeln täglich rund 30 Patienten, bei denen kleine bis mittelgroße Standard-Eingriffe erforderlich sind“, sagt Katrin Schaffenberg, Clusterleitung Ambulantes OP-Zentum in Lübeck. „Solche Operationen sind gut im Vorhinein planbar, sodass in der Regel keine schweren Notfälle wie im Zentral-OP dazwischenkommen. Absagen sind daher gut vermeidbar. Wir können den Patienten eine hohe Terminzuverlässigkeit garantieren und pünktlich mit dem vorgesehenen Eingriff beginnen.“ Operiert wird täglich von 7.30 bis 16 Uhr, der Spätdienst im Aufwachraum ist bis 18 Uhr vor Ort. In zwei der vier Säle in Kiel operieren die erfahrenen Fachärzte des UKSH. „50 Prozent unserer Kapazität – also zwei ambulante Operationssäle – werden außerdem auch an externe niedergelassene Ärzte vermietet“, führt der Kieler OP-Manager Joß Giese aus. In Lübeck stellt sich die Belegungssituation etwas anders dar als in Kiel: Hier werden mehr ambulante UKSH-Patienten versorgt, sodass nur einer der vier Säle an externe niedergelassene Ärzte vergeben wird.

„Die Eingriffe, die bei uns erfolgen, finden je nach Indikation in Vollnarkose, moderner Regionalanästhesie oder auch in örtlicher Betäubung statt“, erläutert eine der diensthabenden Anästhesistinnen am Campus Lübeck. Als besonders erfreulich hebt sie das professionelle Miteinander der verschiedenen medizinischen und pflegerischen Disziplinen hervor. „In unserem Team arbeiten alle Hand in Hand und jeder kann sich auf jeden verlassen.“ Weil die Ambulanten OP-Zentren des UKSH in jeder Hinsicht höchste Qualitätsstandards gewährleisten, sind dort ausschließlich Fachärzte und Pfleger mit langjähriger Erfahrung im Dienst. „Daher sind wir auch kein Ausbildungsbetrieb“, sagt Sabine Probst.

Das interdisziplinäre Pflegeteam des UKSH überwacht und betreut die frisch Operierten im offenen Aufwachraum. Dort stehen zehn Betten bereit, Sichtschutzelemente dazwischen sorgen für Privatsphäre, sodass die Patienten geschützt aus der Narkose erwachen. Im Normalfall ist die Narkose nach wenigen Stunden abgeklungen. Wer schon bald wieder auf den Beinen ist, kann sich auch in der Lounge ausruhen und dort lesen oder schon einmal den ersten Kaffee genießen. Nachdem der Operateur und der Narkosearzt ihren Patienten abschließend untersucht haben, kann er – in Begleitung einer Vertrauensperson – das Ambulante OP-Zentrum verlassen und sich im vertrauten Umfeld weiter erholen.

Text: Jessica Ponnath
Fotos: UKSH/CAU
https://www.uksh.de
Telefon: 0431-500-0