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Gesundheit Inzidenz sinkt unter 500: RKI registriert knapp 69.000 Corona-Neuinfektionen
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Corona-Zahlen am Freitag: Inzidenz sinkt unter 500, knapp 69.000 Corona-Neuinfektionen

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06:27 13.05.2022
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist unter 500 gesunken.
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist unter 500 gesunken. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Berlin

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 485,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Woche bei 502,4 gelegen (Vorwoche: 553,2; Vormonat: 1044,7).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Expertinnen und Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

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Knapp 69.000 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 68.999 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 85.073 registrierte Ansteckungen) und 164 Todesfälle (Vorwoche: 214) innerhalb eines Tages. Die Angaben zu den Corona-Todesfällen sind ebenfalls mit Unsicherheiten behaftet. Denn in die Statistik fließen sowohl direkt an Covid-19 Verstorbene mit ein als auch Menschen mit Grunderkrankungen, die mit Corona infiziert waren, aber bei denen nicht sicher ist, was letzten Endes die Todesursache war. Es wird also nicht zwischen „an“ und „mit Covid-19 verstorben“ unterschieden.

Außerdem handelt es sich um einen zeitverzögerten Parameter. Bis ein Corona-Infizierter verstirbt, vergehen in der Regel mehrere Wochen. Und dann dauert es noch einmal, bis der Todesfall an das RKI übermittelt wird, weshalb die Behörde auf mögliche Nachmeldungen hinweist.

Nicht alle Bundesländer melden jeden Tag

Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln. Am Wochenende melden zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen die Neuinfektionen nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwieriger.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.661.838 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Teilweise deshalb, weil sie symptomlos verlaufen. Jemand, der keine Symptome hat, kann aber genauso seine Mitmenschen infizieren und zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen wie Infizierte mit Symptomen.

RND/dpa