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Gesundheit Gesundheits- und Krankenpflege am UKSH
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09:00 16.03.2019
Klar: Die Betreuung und Versorgung von kranken Menschen fordert den Gesundheits- und krankenpflegern viel ab – doch das UKSH gibt seinen Mitarbeitern auch eine Menge zurück. Quelle: UKSH

Die Pflege ist das Herz des UKSH. An den Campi Lübeck und Kiel arbeiten insgesamt rund 5400 Gesundheits- und Krankenpfleger. Voller Engagement und innerer Überzeugung betreuen und versorgen sie die Patienten Tag und Nacht im 3-Schicht-System. Assistieren bei Untersuchungen und Operationen. Führen therapeutische und diagnostische Maßnahmen durch. Übernehmen die digitale Dokumentation der Patientendaten. Kurzum: Sie sind die konstanten Bezugspersonen und Ansprechpartner für Patienten und deren Angehörige.

Um ihrer verantwortungsvollen Rolle gerecht zu werden, bringen die Gesundheits- und Krankenpfleger des UKSH jeden Tag viel Empathie und Engagement mit in den Dienst. Denn moderne medizinische Versorgung kann nur mit Teams gelingen, die in der Pflege mehr sehen als einen Beruf. Am UKSH prägen Werte wie Menschlichkeit, persönliche Zuwendung und Wertschätzung den Umgang mit den Patienten und ihren Angehörigen.

Die innere Überzeugung ihrer Kollegen und die abwechslungsreichen Tätigkeiten auf den Stationen begeistern auch die jungen Menschen, die im UKSH ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren. „80 Prozent der FSJler entscheiden sich anschließend für eine Ausbildung im Gesundheitswesen“, sagt Gaby Wulf, Pflegedirektorin am Campus Lübeck. Sabine Richter, Pflegedirektorin am Campus Kiel fügt hinzu: „Schulabgänger können sich über soziale Medien wie facebook, twitter, instagram oder youtube über den modernen Arbeitgeber UKSH informieren. Wer sich für eine Ausbildung bei uns interessiert: Ein paar Klicks auf dem Handy genügen, schon läuft eine Bewerbung bei uns auf. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.“ Das UKSH mit den Standorten Lübeck und Kiel bietet 800 Ausbildungsplätze an.

Auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung ist das UKSH einer der modernsten Vorreiter im Gesundheitswesen. Die Mitarbeiter haben kontinuierlich die Chance, ihre Kenntnisse an der UKSH Akademie zu vertiefen. Die Kurse und Seminare vor Ort und in Form von E-Learning finden während der ganz normalen Arbeitszeit statt, und die Gebühren werden vom Arbeitgeber übernommen. Während der qualifizierenden Maßnahme wird der Arbeitslohn ganz normal weitergezahlt. Auf diese Weise bestens für die eigene berufliche Zukunft gewappnet, steht dem nächsten Karrierestep nichts im Weg.

Ein weiteres Plus des UKSH: Es wurden zahlreiche attraktive Rahmenbedingungen geschaffen, damit die Mitarbeiter Job und Familie gut unter einen Hut bekommen. Dazu zählt beispielsweise auch die Einrichtung eines sogenannten Pflegepools. Dort arbeiten erfahrene Pflegekräfte mit unterschiedlichsten Qualifikationen, die kurzfristig krankheitsbedingte Ausfälle von anderen Gesundheits- und Krankenpfleger abpuffern und auf den jeweils betroffenen Stationen einspringen. Das dient der zuverlässigen Patientenversorgung. Und zugleich ermöglicht es dem Pflegepool- Team verschiedenste Formen der Teilzeitarbeit. „Wir können jede Wochenstundenzahl oder individuell gewünschte Dienstzeitgestaltung ermöglichen“, sagt Gaby Wulf.

Jolanta Soroko (50 Jahre), stv. Pflegerische Teamleitung Station 42 IMC (Kardiologie) am Campus Lübeck

Jolanta Soroko liebt es, „am Bett“ zu arbeiten. So nennen Gesundheits- und Krankenpfleger ihr breites Aufgabenspektrum auf den Stationen. Die Mutter von zwei Kindern hat an der UKSH Akademie berufsbegleitend eine Fortbildung zur IMC-Schwester gemacht. IMC steht für Intermediate Care, also eine besondere Art von Stationen. Patienten, die dort liegen, brauchen zwar keine Intensivstation mehr. Aber sie sind immer noch so instabil, dass man sie nicht auf eine Normalstation verlegen kann. Auf ihre IMC-Qualifikation hat Jolanta Soroko noch eine Fortbildung zur stellvertretenden Pflegerischen Teamleitung draufgesattelt. „Mein Team ist total motiviert“, schwärmt sie. „Und viele von ihnen haben so wie ich Lust auf Fortbildung.“ Derzeit macht sie eine zweijährige Weiterbildung zur Leitung einer Pflegeeinheit und bereitet sich gerade auf die Prüfung vor. „Lernen mag anstrengend sein, aber es hält fit“, sagt die fröhliche Lübeckerin. Am UKSH gebe es stets Möglichkeiten aufzusteigen und neue Karriereund Gehaltsstufen zu erklimmen.

Karsten Wendt (46 Jahre), Pflegemanager Pflegebereich L3 am Campus Lübeck

„Das UKSH ist mein Kiez“, sagt Karsten Wendt. Kein Wunder: Er ist schon in einem Kreißsaal des UKSH geboren worden. Hat dort später Gesundheits- und Krankenpfleger gelernt. Sich dabei in seine Frau verliebt, auch sie war eine UKSH-Mitarbeiterin. Sogar einige der vier Kinder des Paares kamen schließlich im UKSH zur Welt. Bis heute spielt sich das Berufsleben des 46-Jährigen auf dem Campus Lübeck ab. Er hat sich mit mehreren Zwischenstufen vom Pfleger zum Pflegemanager und Diplom-Betriebswirt mit Zusatzqualifikation BWL im Gesundheitswesen hochgearbeitet. Als solcher ist er inzwischen Chef von 750 Mitarbeitern. Doch einer wie er hebt nicht ab, nur weil er in der Hierarchie über seinen früheren Kollegen steht. Wenn es etwas zu besprechen gibt, verlässt er sein Büro und trifft sich mit den Teams und den Pflegeteamleitern gern auf den Stationen, für die er zuständig ist. Schließlich will er den Kontakt nicht verlieren – und überhaupt: „Ich regele die Dinge gern im direkten Gespräch.“

Nina Siggelkow (47 Jahre), Pflegemanagerin Pflegebereich L2 am Campus Lübeck

Mit 20 Jahren hatte Nina Siggelkow ihre Ausbildung zur Gesundheitsund Krankenpflegerin beendet. Und von da an startete sie durch. Sie wurde stellvertretende Pflegerische Teamleiterin einer HNO-Station, studierte berufsbegleitend „Arts of Nursing, Social Work and Health Care“ und stieg parallel zur Pflegerischen Teamleitung einer gastroenterologisch-neurologischen Station auf. Damit nicht genug: Mittlerweile ist die 42-Jährige ins Pflegemanagement gewechselt, wo sie Personalverantwortung für rund 400 Mitarbeiter trägt. Sie nimmt unter anderem strategische Aufgaben in der Patientenversorgung wahr, gestaltet die digitale Zukunft im UKSH mit, hat Budgetverantwortung und vieles weitere mehr. Insgesamt fallen 20 internistische, neurologische, neurochirurgische und dermatologischen Stationen und Funktionsbereiche in ihren Aufgabenbereich. „Fortbildungsmöglichkeiten, wie ich sie wahrnehmen durfte, bietet wohl kaum ein anderer Beruf“, sagt Nina Siggelkow. „Meine Qualifizierungsmaßnahmen an der UKSH Akademie fanden während meiner normalen Dienstszeit statt – und auch die Kosten hat das UKSH übernommen. Das ist längst nicht an jedem Krankenhaus oder Pflegeheim selbstverständlich.“

Anja Tessmann (47 Jahre), Gesundheits- und Krankenpflegerin am Campus Kiel

 

Am UKSH arbeite ich seit fast schon 25 Jahren. Meine Ausbildung habe ich in der Psychiatrie gemacht, danach wechselte ich in die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Dass ich schon so lange in dieser Klinik tätig bin, zeigt natürlich auch, wie wohl ich mich dort fühle. Vor allem gefällt mir, wie vielseitig die Arbeit ist. Man kann auf Station arbeiten, im OP oder in der Ambulanz, und immer wieder gibt es Neues in der Therapie. Für uns Pflegekräfte bedeutet das, dass auch wir ständig etwas dazulernen und unser Spektrum verbreitern. Vom UKSH wird das auch wirklich vorbildlich unterstützt. Die Bereitschaft, Personal für Fort- oder Weiterbildungen abzustellen, ist sehr groß. Langweilig wird der Beruf insofern eigentlich nie. Warum ich meine Arbeit sonst noch mag, das gehört, glaube ich, einfach dazu, wenn man diesen Beruf gewählt hat: Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und habe Freude am Helfen.

Ayse Acar (23 Jahre), Gesundheits- und Krankenpflegerin am Campus Kiel

Meine Ausbildung habe ich erst vor drei Jahren abgeschlossen, so ganz viel Erfahrung habe ich also noch nicht. Was ich aber weiß: Ich bin total glücklich mit diesem Beruf. Schon in der Schule stand für mich fest, dass ich genau das machen wollte. Man sammelt ganz viele Erfahrungen im menschlichen Bereich und natürlich auch fachlich. Immer wieder gibt es an meinem Arbeitsplatz in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Fälle, die man so noch nicht kannte. Auch die Arbeit im Team gefällt mir sehr gut. Außerdem ist es das Allerwichtigste und gleichzeitig das Schönste, für die Patienten da zu sein und ihnen zu helfen. Dabei erfährt man auch sehr viel Dankbarkeit. Auf der anderen Seite kann die Arbeit mit manchmal schwerkranken Menschen auch belastand sein. Ich musste lernen, von diesen Belastungen nicht zu viel mit nach Hause zu nehmen. Regelmäßig Freunde treffen, Sport machen, einfach ein gutes Privatleben haben, das ist, glaube ich, sehr wichtig.

Birgit Michaelsen (61 Jahre), Pflegerische Teamleitung am Campus Kiel

Seit ich im Jahr 1977 mein Examen als Krankenschwester gemacht habe, wie das damals noch hieß, war ich in Flensburg und Berlin, längere Zeit wegen der Kinder auch gar nicht berufstätig. Als es dann familiär wieder ging, fing ich 1997 beim UKSH an, 2001 wechselte ich in die Notaufnahme wo ich tolle Entwicklungsmöglichkeiten vorfand. Inzwischen arbeite ich als Pflegerische Teamleitung der Notaufnahme und Aufnahmestation, die am 2. April ihren Betrieb aufnimmt. Die Aufnahmestation ist dazu da, um für höchstens einen Tag Patienten zu betreuen, die keine Notfälle sind, die aber noch genauer untersucht werden müssen. Am UKSH ist das eine ganz neue Einrichtung, die einerseits die Notaufnahme entlasten und andererseits mehr Ruhe in die Normalstationen bringen soll. Dafür haben wir ein komplett neues Team formiert, in dem noch sehr viel mitgestaltet werden kann. Einige Stellen sind übrigens noch zu vergeben. Was ideal fürFrauen oder Männer ist, die an einem hochattraktiven Arbeitsplatz etwas wirklich Neues beginnen wollen.

Lisa-Marie Schultz (27 Jahre), Pflegerische Teamleitung Station 45b (Unfallchirurgie, Zentrum für Alterstraumatologie), Campus Lübeck

„Meine verschiedenen Weiterbildungen hätte ich allein gar nicht bezahlen können“, sagt Lisa-Marie Schultz. Das hat ihr Arbeitgeber, das UKSH in Lübeck, gern für sie übernommen und ihr zahlreiche Fortbildungen und Qualifikationen an der UKSH Akademie ermöglicht. Die 27-Jährige ist seit 2012 am UKSH, Campus Lübeck beschäftigt. Bei einem früheren Arbeitgeber war das Thema Fortbildung sozusagen Privatvergnügen, das aus eigener Tasche und nach der Arbeit gestemmt werden musste, erzählt sie. Lisa-Marie Schultz ist gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und wusste schon früh, dass das mittlere Management „ihr Ding“ ist. Der Erfolg gab ihr recht: Sie ist heute Pflegerische Teamleitung und hat 23 Mitarbeiter an ihrer Seite. „Neben meinen organisatorischen und administrativen Aufgaben will ich aber auch den Bezug zur Basis behalten“, sagt sie. Wenn sie die Dienstpläne erstellt, plant sie deswegen auch für sich selbst Dienste am Patientenbett mit ein. „Mein Beruf ist einfach toll“, schwärmt sie, und man hört ihre Begeisterung heraus. „Was gibt es denn Schöneres, als Menschen in Ausnahmesituationen zu unterstützen?“

Thomas Müller (45 Jahre), Pflegemanager am Campus Kiel

Ich bin von Haus aus Krankenpfleger und habe nach ein paar Jahren Berufstätigkeit gemerkt, dass ich Freude am Mitgestalten habe, aber auch gern Verantwortung übernehme. Also studierte ich Pflegemanagement und wurde 2012 Diplom- Pflegewirt. Erst war ich danach in einem kleineren Haus tätig, inzwischen bin ich am UKSH in Kiel. Dafür habe ich mich bewusst entschieden, denn hier spielt die Medizin in einer ganz anderen Liga. Ich bin für etwa 600 Kräfte in der Intensivmedizin, der Notaufnahme und im Herzkatheterlabor verantwortlich. Das ist mit viel Organisation verbunden, und manchmal braucht man starke Nerven. Ich habe mich aber nie damit abgefunden, dass die Dinge so sind wie sie sind, sondern versuche immer, sie zum Positiven zu verändern. Dafür will ich Menschen finden, die Spaß am Pflegeberuf haben und ebenfalls etwas bewegen möchten. Das gelingt tatsächlich sehr häufig. Und im Zusammenwirken mit den jeweiligen Teamleitungen ist es auch möglich, die individuellen Potenziale der Kolleginnen und Kollegen zu erkennen und zu fördern. So schaffen wir es, unsere Pflegekräfte dauerhaft an unser Haus zu binden.

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