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Gesundheit Was tun gegen Stress?
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09:00 25.03.2017
Aufträge von allen Seiten: 43 Prozent der Erwerbstätigen sind überzeugt, dass ihr Arbeitsstress in den vergangenen Jahren zugenommen hat. 19 Prozent fühlen sich nach einer Studie des Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin überfordert.  Quelle: Jens Schierenbeck/dpa
Kiel

Ständig erreichbar, ständig ansprechbar, ständig einsatzbereit. Und schnell noch einmal 140 Mails checken. Immer mehr Menschen klagen über das Gefühl, fremdbestimmt funktionieren zu müssen – bei der Arbeit, aber auch im Privatleben. Wie das Leben im Hamsterrad in eine schwere Depression führen kann, das hat Tanja Salkowski als Marketingleiterin erlebt. Beim KN-Talk wir die 39-Jährige über ihren Weg in die Depression, ihre Behandlung und ihr heutiges Leben berichten. Privatdozent Dr. Gernot Langs, Chefarzt der Schön Klinik Bad Bramstedt, und Dr. Philipp Klein, Oberarzt am Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) in Lübeck, werden über Warnzeichen informieren und erklären, wann Stress zu einem Gesundheitsrisiko wird. Vor allem aber werden sie Wege aus der Überlastung aufzeigen.

Irgendwann ist Feierabend

„Durch Smartphone und mobile Arbeitsplätze kann zu leicht die Erwartungshaltung entstehen, die Anfrage des Chefs auch noch um Mitternacht zu beantworten. Das ist nicht gesund und darf nicht sein“, findet Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) und wird ihre Vorstellungen vom Arbeitsschutz 4.0 erläutern. Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer tun können, um Überlastung gar nicht erst entstehen zu lassen , ist auch das Arbeitsfeld von Kerstin Berszuck. Die AOK-Referentin für Prävention mit dem Schwerpunkt „Psychosoziale Gesundheit“ wird Forderungen für ein gutes Arbeitsklima aufstellen und für das eine oder andere Aha-Erlebnis sorgen. Die Veranstaltung wird von KN-Redakteurin Heike Stüben moderiert.

Der KN-Talk findet am Mittwoch, 29. März, von 18.30 bis 20 Uhr an der Kieler Universität, Leibnizstraße 1 im Klaus-Murmann-Hörsaal statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Von KN-online

Wenn das Herz versagt, kann eine Herztransplantation helfen, das Leben zu retten. Doch nicht immer steht ein Spenderorgan zur Verfügung. Dann kann ein Kunstherz die Wartezeit bis zur Transplantation überbrücken. Zunehmend kommen diese Unterstützungssysteme aber auch als Dauertherapie zum Einsatz – beispielsweise für Patienten, bei denen wegen ihres Alters oder Gesundheitszustandes eine Herztransplantation nicht möglich ist. An der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des UKSH (Direktor Prof. Dr. Jochen Cremer) verfügen die Mediziner über eine hohe Expertise bei der Therapie mit Kunstherzsystemen.

Anderthalb Stunden lang standen die drei Experten am Lesertelefon parat, um Fragen zum Schlaganfall zu beantworten. Lesen Sie hier einige Auszüge aus den Gesprächen, die sie führten.

Christian Trutschel 25.03.2017

Die Angst vor Schmerzen nach der Operation - sie hat auch Petra Frahm am meisten umgetrieben, als der Termin für das neue Kniegelenk feststand. Heute weiß die 60-Jährige, dass jeder Patient selbst viel dazu beitragen kann, dass er wieder schnell auf die Beine kommt.

Heike Stüben 24.03.2017