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Gesundheit Optimale Versorgung von Patienten und Angehörigen vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt
Mehr Gesundheit Optimale Versorgung von Patienten und Angehörigen vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt
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15:13 09.08.2013
Auf die Vernetzung mit der ambulanten Versorgung durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Pflegedienste und andere Einrichtungen wird besonderer Wert gelegt.
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Das Darmkrebszentrum am Städtischen Krankenhaus Kiel  verfolgt das Ziel, seinen Patienten eine medizinisch exzellente sowie optimierte standardisierte Versorgung zukommen zu lassen. Die interdisziplinäre Patientenbehandlung, die sich im Städtischen  Krankenhaus bereits seit geraumer Zeit an der aktuellen Studienlage und den Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften orientiert, soll durch die nun geplante Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG e.V.) weiter  umfassend im Sinne der Patienten verbessert werden. Die DKG strebt  durch eine freiwillige bundesweite Zertifizierung von Kliniken durch die unabhängige Expertenkommission „OnkoZert“ eine deutliche Verbesserung der Qualität in Diagnostik, Therapie, Vorsorge und Früherkennung sowie Nachsorge bei Darmkrebs an. Für das Zertifikat müssen das SKK und die beteiligten Partner eine Reihe von strengen Auflagen erfüllen und sich in Zukunft jährlich einer Kontrolle durch die DKG unterziehen.

Individuelles Behandlungskonzept für jeden Patienten
Der eindeutige Vorteil für den Patienten liegt in der Behandlung durch ein erfahrenes interdisziplinäres Team, denn das Städtische Krankenhaus kann durch seine beteiligten Fachabteilungen die notwendige ärztliche Diagnostik wie Darmspiegelungen und spezialisierte Ultraschalluntersuchungen und die für die Patienten individuell optimierten Operationsverfahren anbieten, einschließlich einer eventuell notwendigen chemotherapeutischen Nachbehandlung. Darüber hinaus erhalten die Patienten eine spezialisierte Betreuung durch onkologisch geschulte Pflegekräfte, die sich z.B. mit der  Wund- oder Schmerztherapie exzellent auskennen.

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Dabei erfolgen Planung der Eingriffe und Therapie in wöchentlich stattfindenden Konferenzen, an der alle Fachrichtungen beteiligt sind. Durch die Teilnahme an klinischen Studien erhalten die Patienten Zugang zu neuesten medizinischen Erkenntnissen. Besonderer Wert wird aber auch auf die weitere Versorgung der Patienten nach dem Zeitpunkt ihrer Entlassung gelegt, damit Patienten und Angehörige mit der Krebserkrankung auch in der nachstationären Phase nicht alleine zurecht kommen müssen. So bietet das Darmzentrum des Städtischen Krankenhauses eine enge Zusammenarbeit mit speziell geschulten  Psychologen, sog. Psychoonkologen sowie mit Sozialpädagogen und Pflegediagnostikern an. Zu diesem Zweck werden zurzeit umfangreiche bauliche und strukturverändernde Maßnahmen vorgenommen, um den Patientenkomfort und die -sicherheit für die persönliche Situation weiter zu erhöhen.

Auch für die bisher bereits sehr enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Hausärzten und Gastroenterologen (Darmspezialisten) ist diese Gründung ein weiterer Meilenstein, um eine kontinuierlich verbesserte Versorgung der Patienten mit Darmkrebs zu erreichen.

Die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter im Darmkrebszentrum nehmen an regelmäßigen themenspezifischen Fortbildungen teil, um eine hochwertige Patientenversorgung gewährleisten zu können. So werden spezielle Risikogruppen, die zum Beispiel eine familiäre Neigung zu Darmkrebs zeigen, frühzeitig identifiziert und hinsichtlich ggf. sinnvoller familiärer Untersuchungen spezifisch beraten.

Darüber hinaus bietet das Zentrum  zielgerichtete Informationsveranstaltungen, Informationsmaterialien und persönliche Gespräche im Rahmen einer Krebssprechstunde an. Diese werden durch eine intensive Zusammenarbeit der am Zentrum beteiligten Spezialisten und der assoziierten Einrichtungen sichergestellt.

Das eingeführte Qualitätsmanagement und dessen Weiterentwicklung ermöglichen dem Darmkrebszentrum die Überprüfung und Verbesserung der Prozesse und Abläufe. Dies soll neben der Ablaufoptimierung auch die Zufriedenheit der Patienten und Mitarbeiter erhöhen.

Eine Kontaktaufnahme mit dem Darmkrebszentrum ist möglich unter der E-Mail-Adresse darmkrebszentrum@krankenhaus-kiel.de sowie unter der Telefonnummer 0431-16 97 16 01