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19:59 28.10.2016
Falafel mit Salat und Joghurtdip von Jacqueline Amirfallah
Köstliche vegetarische Bällchen, auf die sich über Religions- und Ländergrenzen hinweg alle einigen können: Falafel mit Joghurtsoße und Salat nach einem Rezept von Jacqueline Amirfallah. Quelle: Amirfallah, veganbaking.com / CC BY-SA 2.0
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Die  Entstehungzeit der Falafel ist nicht bekannt, es dürfte sich bei ihr aber um ein sehr altes Gericht handeln. Es wird angenommen, dass sie in Ägypten, im Libanon oder in Palästina kreiert worden ist, möglicherweise als fleischloses Gericht für die Fastenzeit.

Auf jeden Fall ist die Falafel eine Speise mit viel Tradition, die schon seit langem im ganzen nahen und mittleren Osten sowie in Nordafrika zubereitet wird. Das schöne an ihr ist, dass sich das Gericht über Politik und Krisenherde erhebt und unabhängig von Religion und Ethnie sowohl in Israel als auch in Palästina und in vielen weiteren arabischen Ländern gern gegessen wird. Auch in Europa ist die Falafel mittlerweile überall zu bekommen.

Es lohnt sich, die leckeren vegetarischen Bällchen einmal selbst herzustellen. Sie werden feststellen, dass es den Aufwand lohnt. Am besten laden Sie viele Gäste ein, die Ihnen helfen, die Falafel zu formen und zu frittieren. Essen schmeckt in Gesellschaft ohnehin am besten.

Die Zubereitung

Die Kichererbsen am Vortag in Wasser einweichen. Achtung, Kichererbsen verdreifachen ihr Volumen – also ausreichend Wasser nehmen. Die Kichererbsen abgießen und mit frischem Wasser abspülen, die Hälfte in Salzwasser etwa eine Stunde kochen, bis sie weich sind, wieder abgießen und mit den ungekochten eingeweichten Erbsen vermischen.

Einige von den gekochten Kichererbsen als Dekoration beiseite legen. Alle Kichererbsen durch den Fleischwolf drehen, dabei die grobe Scheibe benutzen. Anschließend den Zwiebellauch putzen und grob schneiden. Die Kräuter waschen, von den Stängeln zupfen und ebenfalls grob hacken, und auch hier einige Kräuter als Dekoration aufheben.

Dann Kräuter, Zwiebellauch und die gewolften Kichererbsen gründlich mischen, mit Salz, Kreuzkümmel und Paprikapulver würzen und eine Messerspitze Backpulver zugeben. Alles ein zweites Mal durch den Fleischwolf drehen. Die Kichererbsenmasse zu Bällchen oder kleinen "Frikadellen" formen.

Einen breiten Topf etwa vier Zentimeter hoch mit Frittierfett befüllen und erhitzen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass das Fett nicht zu rauchen beginnt. Die Falafel portionsweise in dem heißen Fett frittieren. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Dazu gehören auf jeden Fall eine Joghurtsoße und Salat. Dafür die Gurke gründlich waschen und grob raspeln, leicht salzen und in einem Sieb abtropfen laßen. Den Knoblauch fein hacken. Die Gurkenraspel gründlich ausdrücken. Knoblauch und Gurke mit dem Joghurt mischen und mit Salz und Schwarzkümmel abschmecken.

Am besten schmeckt mir dazu Romanasalat, der ist schön knackig und außerdem der klassische Salat im nahen Osten. Den Romanasalat in feine Streifen schneiden, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl abschmecken. Alles auf einem Teller anrichten, mit Kräutern und Kichererbsen dekorieren und mit Fladenbrot servieren.

Einkaufszettel

300 g Kichererbsen
je ein Bund glatte Petersilie, Dill und Koriander
 1 Bund Zwiebellauch
 je einen halben Teelöffel Kreuzkümmel und Paprikapulver
1 Messerspitze Backpulver
300 g griechischer Joghurt
1 Knoblauchzehe
1 Salatgurke (unbehandelt)
 1 Romanasalat
2 Esslöffel Olivenöl
1 Zitrone
Salz
Pfeffer aus der Mühle

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