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Lifestyle Spargelpasta für Eilige
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20:00 06.05.2016
Pasta mit grünem Spargel und einem feinem Zitrushauch
Schnelle, vegane Frühsommerküche: Pasta mit grünem Spargel und einem feinem Zitrushauch. Quelle: Calliope CC BY 2.0
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Ich habe eine innere Uhr im Körper, die mein Jahreszeitenempfinden anhand von Essen reguliert. Meine Frühsommeruhr springt immer dann an, wenn der erste heimische Spargel in den Handel kommt. Vor allem auf die grüne Variante freue ich mich jedes Jahr ganz besonders! Er schmeckt kräftig, sieht toll aus und ist, da er nicht geschält werden muss, im Handumdrehen zubereitet. Perfekt also für eine schnelle Spargelpasta nach der Arbeit, mit der man durchaus auch Gäste glücklich machen kann.

Die Zubereitung:

Pasta und Spargel werden der Einfachheit halber zusammen gegart, darum wähle ich einen großen Topf in dem ich etwa 3 Liter Wasser zum Kochen bringe. In der Zwischenzeit entferne ich die holzigen Enden vom Spargel. Um herauszufinden, wie viel Sie abschneiden müssen, fühlen Sie einfach mal mit Daumen und Zeigefinger an der Spargelstange entlang und versuchen Sie, diese vom unteren Ende her zu brechen. Am Übergang von holzig zu zart hat grüner Spargel eine Art Sollbruchstelle.

Die holzigen Enden und alle weiteren Putzreste vom Spargel friere ich ein. Beizeiten lässt sich daraus noch ein kräftiger Fond kochen. Die Spargelstangen schneide ich nun in etwa 4 Zentimeter lange Rauten. Die Pilze – ich verwende Kräuterseitlinge, Austernpilze oder Champignons – schneide ich nach dem Säubern in Scheiben.

Die abgeriebene Schale und den Saft der Limette gebe ich mit dem Ahornsirup und dem Cashewmus in ein Mixgefäß. Cashewmus – eine feine Paste aus Cashewnusskernen – ergibt im Handumdrehen eine reichhaltige, cremige Sauce. Zunächst stelle ich das Mixgefäß beiseite und hacke den Zitronenthymian fein.

Zitronenthymian ziehe ich selbst im Topf auf der Terrasse, er gehört leider nicht zum Standardsortiment der Supermärkte. Was schade ist, denn er schmeckt zitronig-frisch und nur dezent nach Thymian. Sollte kein Zitronenthymian zur Hand sein, kann stattdessen Dill verwendet werden, der ebenfalls gut zum Limettenaroma dieses Gerichts passt.

Das Pastawasser wird gesalzen, sobald es kocht (pro Liter Wasser 1 TL Salz). Die Spaghetti werden 3 Minuten auf höchster Stufe gekocht, dann wird der Spargel hinzugegeben und 5 Minuten auf mittlerer Stufe bissfest gekocht. Nun brate ich die Pilze in 1 EL Öl von allen Seiten scharf an und würze mit wenig Salz.

Die Spaghetti und den Spargel gieße ich durch ein Sieb und fange dabei etwa 500 ml des Kochwassers auf. Die Nudel-Spargel-Mischung wandert gleich wieder zurück in den Topf. Das Kochwasser gebe ich in das Mixgefäß zu den vorbereiteten Zutaten, verarbeite sie mit dem Pürierstab zu einer cremigen Sauce, schmecke mit Salz ab, hebe den Zitronenthymian unter und gebe alles über die Spaghetti-Spargel-Mischung.

Den Topf stelle ich nun noch einmal auf den Herd und erhitze den Inhalt unter Rühren, bis sich Spaghetti und Sauce gut miteinander verbunden haben und die Sauce nach etwa einer Minute leicht eindickt. Die Pasta mittig auf einen Teller setzen, die Pilze drumherum verteilen und mit rosa Pfefferbeeren und einer Blütenwürzmischung (gibt’s im Gewürzregal) dekorieren. Dazu passt ein junger, säurearmer Weißwein.

Einkaufszettel

500 g Spaghetti aus Hartweizen
500 g grüner Spargel
200 g Pilze (Kräuterseitlinge oder braune Champignons)
3 kleine Bio-Limetten (Schale und Saft)
1 EL Ahornsirup
50 g Cashewmus
½ Bund Zitronenthymian (ersatzweise Dill)
Salz
Pflanzenöl zum Braten
2 TL rosa Pfefferbeeren (Schinus)
1 gestr. TL Blütenmischung zum Würzen (optional)

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