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Lifestyle Indisches Hühnchen mit fruchtigem Salat
Mehr Lifestyle Indisches Hühnchen mit fruchtigem Salat
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19:59 17.06.2016
Indische Aromen und feine Früchte: Hühnchenspieße mit Salat und Beeren, zubereitet von Susanne Pretterebner. Quelle: Sara marlowe / CC BY 2.0
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Seit meinem mehrmonatigen Aufenthalt in Singapur bin ich totaler Fan der asiatischen Küche. Singapur ist eine multikulturelle Metropole und gilt als Schmelztiegel asiatischer Kulturen. So vielfältig wie die Bewohner des Inselstaates, so abwechslungsreich ist auch die Küche Singapurs, die die kulturellen Einflüsse der vertretenen Ethnien widerspiegelt.

In dem kleinen Stadtstaat, der flächenmäßig in etwa so groß wie Hamburg ist, lassen sich die unterschiedlichsten kulinarischen Genüsse Asiens erleben und entdecken. In den unzähligen Garküchen findet sich so ziemlich alles, was der asiatische Kontinent an Speisen anzubieten hat.

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So kann man ohne Weiteres mit einem indischen Roti Parata (ein mit Zwiebeln gefüllter Pfannkuchen, den man in eine dicke Currysoße tunkt) in den Tag starten, mittags ein chinesisches Reisgericht mit Hühnerfleisch bestellen und den Abend mit einem typisch malaysischen Currygericht ausklingen lassen.

Insbesondere haben es mir die indischen Gerichte mit ihrer Vielfalt an betörenden Gewürzen angetan. Sie haben mich zu einem fruchtigen Blattsalat mit indisch marinierten Hühnerspießen inspiriert. Das erdig-würzige Aroma der Hühnerspieße, die Süße der Erdbeeren und die feine Säure der Beeren bilden einen köstlichen Dreiklang. Die Würzung der Hühnerspieße ist an die speziellen indischen Tandoor-Marinaden angelehnt.

Je nach Region werden traditionell unterschiedliche Gewürzmischungen mit Joghurt vermengt, in die die Fleischstücke meist schon einen Tag vor dem Garen im Tandoor-Ofen eingelegt werden. Diese traditionellen Lehmöfen gehören zu Indien wie Curry, Kricket oder Bollywood-Filme. Sie werden mit Kohle oder Holz beheizt und verleihen so den darin zubereiteten Speisen ihr charakteristisch rauchiges Aroma. Das Fleisch wird durch die Joghurtmarinade besonders zart und erhält aufgrund der Kurkuma seine charakteristisch gelbe Färbung.

Die Zubereitung:

Das Hühnerfleisch waschen, trockentupfen und in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Für die Marinade die Knoblauchzehe schälen und kleinhacken. In einer Schüssel Joghurt, Knoblauch, Kumin, Kurkuma, Chilipulver, gemahlenen Kardamom, Zitronensaft und einen halben Teelöffel Salz verrühren. Die Hühnerstücke in die Marinade geben, luftdicht abdecken und im Kühlschrank drei Stunden ziehen lassen. Noch besser ist es, das Fleisch über Nacht einzulegen.

Alle Salate putzen, waschen und trockenschleudern. Die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen. Die Erdbeeren vorsichtig waschen, mit Küchenpapier gut trockentupfen und die Stielansätze entfernen. Das Obst vierteln und mit dem Salat in eine Schüssel geben. Apfelessig, Olivenöl, Honig und etwas Salz zu einem Dressing verrühren.

Das Fleisch auf Holzspieße stecken und in einer Pfanne mit etwas Rapsöl von allen Seiten anbraten. Den Salat gut mit dem Dressing vermengen, mit fein gehackter Minze bestreuen und mit den Spießen anrichten.

Einkaufszettel

Für 2 bis 3 Personen:

300 g Hühnerbrust
1 kleine Knoblauchzehe
70 g Naturjoghurt
½ TL Kumin
½ TL Kurkuma
¼ TL Chilipulver
¼ TL Kardamom
1 TL Zitronensaft
Salz
100 g Blattsalate (Feldsalat, Rucola, Lollo rosso, Radicchio, Friséesalat…)
15 Erdbeeren
2 EL Apfelessig
2 EL Olivenöl
2 TL Honig
Rapsöl
frische Minze

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