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19:59 07.10.2016
Schnell zubereitet, gesund und lecker: Dinkel-Gemüsepizza mit Hokkaidokürbis nach einem Rezept von Susanne Pretterebner. Quelle: Schüler
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Pizza, wer liebt sie nicht? Von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken, zählt sie nicht nur bei Kindern zu den Leibgerichten. Doch besonders Tiefkühlpizza hat aufgrund von Zusatzstoffen wie etwa Bindemitteln, Geschmacksverstärkern, Farb- und Aromastoffen nicht gerade den besten Ruf. Zudem gilt Pizza als fettig und ungesund. Das stimmt allerdings nicht so ganz. Denn Pizza ist nicht gleich Pizza. Wer sagt denn, dass der Teig immer mit massenhaft Schinken, Salami und reichlich Käse belegt sein muss?

Es geht auch anders. Dass eine selbst gemachte Pizza mit den richtigen Zutaten eine ausgewogene Mahlzeit darstellen kann, zeige ich im nachfolgenden Rezept. Meine farbenfrohe Gemüsepizza ist eine unglaublich leckere Alternative zum italienischen Klassiker. Mit einem dünnen Pizzaboden aus ballaststoffreichem Vollkornmehl, passend zur Jahreszeit mit Kürbis, Zwiebel, Feta und frischem Rucola belegt, ist dieses vegetarische Rezept ein ideales Gericht für die ganze Familie. Sogar kalt ist die Kürbispizza ein toller Snack.

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Als Belag eignet sich übrigens vor allem Hokkaidokürbis, weil dessen orangerotes, festes Fruchtfleisch im Vergleich zu anderen Kürbissorten sehr wenig Wasser enthält. Er zeichnet sich besonders durch sein fein nussiges Aroma aus, das an den Geschmack von Maroni erinnert. Anders als bei den meisten Kürbissorten lässt sich beim Hokkaido die Schale bedenkenlos mitessen. Dafür sollte man ihn gründlich unter fließendem, warmen Wasser waschen. Seine Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig.

Hokkaidokürbis schmeckt nicht nur auf der Pizza. Auch verarbeitet zu Suppen oder Pürees kann der beliebte Speisekürbis geschmacklich überzeugen. Ebenso gut eignet er sich für Aufläufe oder im Backofen gegrillt als einfache Beilage. Das Fruchtfleisch kann sogar zum Backen von Kuchen oder Brot verwendet werden. Übrigens: Wer sichergehen möchte, dass das Gemüse keine Schadstoffe enthält, kauft den Kürbis am besten aus Bioanbau.

Die Zubereitung

Für den Pizzateig Mehl, Hefe und 1 TL Salz mit 260 ml lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu feucht ist, diesen mit etwas Mehl bestreuen. Den Teig an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen. Den Pizzateig nochmals durchkneten und weitere 10 Minuten ruhen lassen.

Dann den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Den Kürbis gründlich waschen und mit einem Küchenmesser vorsichtig halbieren, mit einem Löffel entkernen und in dünne Streifen schneiden. Dafür verwende ich gerne einen einfachen Sparschäler.

Ein Backblech mit Öl bepinseln und mit Mehl bestäuben. Den Teig möglichst gleichmäßig darauf verteilen, mit saurer Sahne bestreichen und mit Kürbisstreifen und Zwiebelringen belegen. Feta auf der Pizza zerbröseln, mit Salz und Pfeffer würzen und mit fein gehacktem Rosmarin bestreuen.

Die Pizza etwa 15 bis 20 Minuten backen, bis der Boden goldbraun und knusprig ist. Inzwischen den Rucola waschen und trocknen. Die heiße Pizza in Stücke schneiden und mit ein paar frischen Rucolablättern servieren.

Einkaufszettel

Zutaten für ein Backblech:

400 g Vollkorn-Dinkelmehl
7 g Trockenhefe
2 rote Zwiebeln
½ Hokkaidokürbis (etwa 500 g)
etwas Mehl und Öl fürs Backblech
3 EL saure Sahne
100 g Feta
Pfeffer
Salz
1 Rosmarinzweig
60 g Rucola

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