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Lifestyle Schnelle Spinatknödel
Mehr Lifestyle Schnelle Spinatknödel
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20:00 22.04.2016
Frischer Spinat und altbackenes Weißbrot werden zu köstlichen, unkomplizierten Spinatknödeln. Quelle: Jasmine&Roses / CC BY-ND 2.0
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Das Wegwerfen von Nahrungsmitteln, die meist noch einwandfrei und häufig sogar noch originalverpackt sind, gehört leider zum Alltag. Obwohl ich wirklich sehr darauf achte, nichts wegzuwerfen, muss ich gestehen, dass auch bei uns ab und zu Lebensmittel nicht rechtzeitig verarbeitet werden – und dann leider nicht auf dem Teller, sondern in der Tonne landen.

Derartige Verschwendung ärgert und beschämt mich fast ein wenig. Wussten Sie, dass jeder von uns durchschnittlich 80 Kilo Lebensmittelabfälle pro Jahr verursacht? Durch bewussteres Einkaufen und kreative Resteküche lässt sich das Gros dieser beachtlichen Abfallmenge allerdings vermeiden – und ganz nebenbei lassen sich pro Kopf bis zu 200 Euro im Jahr einsparen.

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Zu den Lebensmitteln, die in besonders großen Mengen in den Müll wandern, gehört hartes, aber durchaus noch genießbares Brot. Mit wenigen weiteren Zutaten lassen sich indes aus altbackenem Weißbrot unkompliziert und schnell köstliche Spinatknödel zubereiten. Ein leckeres vegetarisches Gericht, passend zur Spinatsaison.

Grün, geschmackvoll, gesund

Es heißt ja, Spinat sei bei Kindern nicht besonders beliebt. Meine Zwerge hingegen lieben das vielseitige Grünzeug in allen Variationen, vor allem die Spinatknödel. Ehrlich gesagt: Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Spinatvorliebe meiner Kinder beispiellos ist ...

Übrigens: Um das Blattgemüse ranken sich so viele Mythen wie sonst um kaum ein Gemüse. Etwa, dass er unglaublich gesund sei und die Kraft von Popeye verleihe. Auch der angeblich außerordentlich hohe, der Blutbildung förderliche Eisengehalt wird von Spinatbefürwortern immer wieder ins Feld geführt – ein Irrtum, der sich hartnäckig hält und auf einen Rechenfehler zurückzuführen ist.

Dennoch ist Spinat, verglichen mit anderem Gemüse, relativ eisenreich, stellt aber dennoch keine günstige Eisenquelle dar, da die in ihm enthaltene Oxalsäure die Aufnahme hemmt. In den Spinatblättern stecken aber noch viele weitere wertvolle Nährstoffe. Als Lieferant von Vitamin A, B und C, Folsäure und Magnesium sollte er definitiv öfter auf unserem Speiseplan stehen. Aber  vor allem auch, weil er, richtig zubereitet, eine Gaumenfreude ist!

Die Zubereitung der Spinatknödel: Das trockene Brot in kleine Würfel schneiden. Milch und Eier verquirlen und über die Brotwürfel gießen. Den Spinat waschen und gut abtropfen lassen. Die Stängel entfernen und die Blätter klein schneiden. Die Zwiebel würfeln, den Knoblauch klein hacken. In einer großen Pfanne die Zwiebeln in Öl anschwitzen. Den Spinat dazugeben und mit Knoblauch, Salz und ein wenig Pfeffer würzen. So lange dünsten, bis das Wasser verdunstet ist.

Den Spinat abkühlen lassen und die restliche Flüssigkeit abgießen. Spinat, Quark, geriebenen Parmesan und Mehl zur Brotmasse geben und alles gut vermengen. Falls die Masse zu feucht ist, zusätzlich etwas Mehl hinzugeben. Mit befeuchteten Händen 15 mittelgroße Knödel formen. In köchelndem Wasser etwa 10 Minuten ziehen lassen. Die Knödel herausnehmen und abtropfen lassen. In tiefen Tellern mit zerlassener Butter und frisch geriebenem Parmesan anrichten.

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