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Meinungen Anne Holbach zu den Strompreisen
Mehr Meinungen Anne Holbach zu den Strompreisen
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06:00 14.09.2019
Von Anne Holbach
KN-Redakteurin Anne Holbach Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Und obwohl sich Politiker verschiedenster Couleur für die Energiewende stark machen, ist es vor allem der Staat, der den Strom in Deutschland so teuer wie sonst nirgendwo in Europa macht. Satte 54 Prozent des Strompreises machen Steuern und Abgaben aus. Sie müssten dringend sinken. Nun hat Bundesenergieminister Peter Altmaier kürzlich zumindest versprochen, sich im Klimakabinett dafür einzusetzen, die Strompreise bundesweit zu senken. Man kann nur hoffen, dass das keine leeren Versprechungen sind.

In Schleswig-Holstein muss etwas passieren

Besonders in Schleswig-Holstein muss etwas passieren. Der Ausbau der Windkraft stockt – auch weil sich Bürger gehen das Aufstellen von neuen Windrädern in ihrer Nachbarschaft wehren. Wenn gerade diejenigen, vor deren Haustür sich die Mühlen drehen, den höchsten Preis für Strom zahlen, trägt das sicher nicht zu höherer Akzeptanz für Windkraft bei. Es kann nicht sein, dass Schleswig-Holstein einen Nachteil hat, weil es besonders viel erneuerbaren Strom produziert. Der kommt schließlich allen Bundesländern zugute.

Es ist eine merkwürdige Ausgangssituation, mit der der Kieler Oberbürgermeister-Wahlkampf dieses Wochenende in die heiße Phase startet. Es gibt derzeit nicht viele Wahlen in Deutschland, die für einen Sozialdemokraten so günstige Rahmenbedingungen bieten wie die OB-Entscheidung in Kiel.

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Der Datenschutz ist ein hohes Gut. Dass die Persönlichkeitsrechte von Menschen geschützt werden müssen, ist angesichts der rasanten Entwicklung neuer Technologien unabdingbar. Vor allem die Interessen von Kindern gilt es, mit größter Priorität zu schützen.

Christin Jahns 12.09.2019

Sind wir Nordlichter doch nicht so helle Leuchten, wie wir glauben? Der OECD-Vergleich von Bildungsquoten könnte zu diesem Schluss verleiten: Beim Anteil der Menschen mit Hochschulausbildung oder vergleichbarem Abschluss schrammt der „echte Norden“ nur knapp an der roten Laterne vorbei.

Ulrich Metschies 12.09.2019