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Meinungen Anne Holbach zum Teilen von Taxis
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07:00 05.12.2017
Von Anne Holbach

Allerdings müssen Fahrgäste dafür auch Umwege und möglicherweise unliebsame Mitfahrer in Kauf nehmen. Natürlich haben wir auch im Bus oder in der Straßenbahn fremde Sitznachbarn, die gehen in der Anonymität der Masse aber eher unter als auf dem engen Raum der Autorückbank. Und wer schon einmal mit einem Taxi in der Großstadt unterwegs war, weiß, dass dort kleine Abstecher manchmal viel Zeit kosten können – zum Beispiel im Feierabendverkehr.

 Dass Gruppenfahrten neue Kunden anziehen, ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr könnten Taxifahrern Touren durch die Lappen gehen, weil Leute, die ohnehin ein Taxi genommen hätten, sich nun lieber zusammentun. Trotzdem sind die Teil-Apps in einer Zeit, in der sich der Mobilitätsmarkt rasant wandelt, ein richtiger Schritt. Denn wer einen preiswerten Fahrdienst mit Privatleuten wie Uber hier nicht will, der muss Alternativen liefern. Wenn das Taxigewerbe seine Position behaupten will, sollte es wie Hansa Taxi in Hamburg selbst in Software-Lösungen investieren, statt Start-ups und deren Investoren freie Bahn zu lassen. Sonst bleibt den Betrieben am Ende nur, sich bei Anbietern wie Mytaxi oder Co. – hinter denen Großkonzerne wie Daimler stecken – einzukaufen. Dann landet viel als Provision in deren Tasche statt im Portemonnaie der Taxifahrer.

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