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Meinungen Modrow: Druck darf nicht krankmachen
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22:34 13.02.2020
Von Bastian Modrow
Bastian Modrow kommentiert die Situation der Klinikärzte in Schleswig-Holstein. Quelle: Ulf Dahl / Sven Hoppe/dpa
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Kiel

Natürlich könnte man die Ergebnisse der Befragung relativieren und die Aussagen als Getrommel einer Interessenvertretung abtun. Nur ist der Marburger Bund alles andere als für populistische Forderungen bekannt. Vor allem aber werden es sich die Verantwortlichen im Vorfeld genau überlegt haben, was sie mit Aussagen wie „Die Gefahr von Fehlern steigt enorm“ in der Bevölkerung auslösen. Sie schüren Angst, lösen mindestens Besorgnis bei den Patienten aus.

Wenn der Interessenverband der Ärzte, die auf das Vertrauen ihrer Patienten setzen, dieses Risiko eingeht, muss die Lage prekär sein. Der Hilferuf der Ärzte rundet das ungesunde Bild ab, das in den vergangenen Wochen bereits das Pflegepersonal der Uni-Kliniken vorgezeichnet hatten, die mit den Ärzten in einer Art Schicksalsgemeinschaft für das Wohl der Patienten verbunden sind.

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Weniger Bürokratie, mehr Studienplätze und attraktive Rahmenbedingungen

Es kann nur eine Lösung geben, um einen Kollaps der Klinikversorgung zu verhindern. Die Politik muss dringend Bürokratie abbauen, mehr Studienplätze schaffen und attraktive finanzielle Rahmenbedingungen schaffen. Solange dies nicht gewährleistet ist, gilt umso mehr: Bloß nicht krank werden!

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