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Meinungen Bastian Modrow zu den Handy-Sündern
Mehr Meinungen Bastian Modrow zu den Handy-Sündern
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21:10 04.03.2019
Von Bastian Modrow
Bastian Modrow kommentiert die Handy-Sünder am Steuer. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Jahresstatistik der Landespolizei ist deutlich und stützt den Vorstoß des Ministers: 16 500 Verstöße sind eine alarmierende Größe - umso mehr, da es sich um ein klassisches Kontrolldelikt handelt. Je weniger die Polizei kontrolliert, desto größer ist die Chance, dass das riskante Treiben unentdeckt bleibt. Die Dunkelziffer dürfte gewaltig sein: Wer hat im Stadtverkehr beim Anhalten an der roten Ampel noch nicht seine Nachrichten gecheckt und die Antwort zu Ende geschrieben, als die Ampel bereits wieder grün war? Im Ernstfall reichen allerdings ein, zwei Sekunden der Ablenkung aus, um über Leben und Tod zu entscheiden.

Der Innenminister hat recht, wenn er sagt, dass höhere Geldstrafen nicht ausreichen, die Leute zu sensibilisieren. Erzieherische Maßnahmen mit Aufnahmen tödlicher Handy-Unfälle würden ihre Wirkung sicher nicht verfehlen. Hier ist Grote gefordert, nicht nur laut zu denken, sondern sich zum Vorreiter einer bundesweiten Initiative zu machen. Um verpflichtende Nachschulungen per Gesetz einzuführen, braucht er nämlich nicht nur die Rückendeckung seiner Amtskollegen der anderen Bundesländer, er muss vor allem auch die Verkehrsminister überzeugen.

In vielen Ecken des Landes hinkt der Straßenausbau in den Kommunen sträflich hinterher. Das Land muss helfen, damit die Städte und Gemeinden die Infrastruktur sanieren können, unabhängig davon, ob sie reich sind oder nicht, meint Robert Michalla.

Robert Michalla 04.03.2019

Pierre Brice, Gojko Mitic, Erol Sander: Dass anfangs noch übergroß anmutende Fußstapfen bisweilen schneller ausgefüllt sind, als manch Skeptiker prophezeit, zeigte zuletzt Jan Sosniok als Winnetou bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg.

Thorsten Beck 01.03.2019

Dass Bauprojekte in der jetzigen Konjunkturlage schnell etwas teurer werden als ursprünglich geplant, ist kein Skandal – sondern die logische Folge einer Marktsituation, in der die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Das merken derzeit viele Bauherren, nicht nur die öffentliche Hand.

Kristian Blasel 01.03.2019