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Meinungen Bodo Stade zur Belastung im Trinkwasser
Mehr Meinungen Bodo Stade zur Belastung im Trinkwasser
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10:00 13.01.2017
Von Bodo Stade
Die Kieler haben es gut

Aber auch die anderen Schleswig-Holsteiner müssen bestimmt nicht verdursten. Verglichen mit anderen Ländern in der Welt ist die Wasserversorgung in unseren Breiten ein Luxus, der im Alltag gar nicht richtig wahrgenommen wird. Wer einmal in Südeuropa Urlaub gemacht hat, weiß dagegen schon, was es heißt, Wasserkanister schleppen zu müssen.

Ist die Kritik der Versorger also übertrieben? Panikmache von interessierter Seite? Wer das so abtut, würde es sich zu leicht machen. Dass in weiten Teilen des Landes unser Grundwasser durch Nitrate und Pestizide hoch belastet ist, wird von niemandem ernsthaft bestritten. Die Messungen belegen es seit Jahren. Die Sorge, die nun laut geäußert wird, ist mehr als berechtigt.

Wollen wir den Luxus reinen Wassers aus der Leitung erhalten, sollten wir nicht so lange warten, bis es zu spät ist. Rein technisch wäre es zwar auch heute schon möglich, belastetes Wasser zu reinigen und mit den nötigen Mineralien zu versetzen. Aber wollen wir das wirklich? Wenn unser Trinkwasser auch in Zukunft ein Naturprodukt bleiben soll, dann ist die schon lange angepeilte Ausweisung neuer Wasserschutzgebiete nicht nur naheliegend, sondern zwingend. Das Ministerium darf hier gerne Dampf machen.

Was sind sie noch wert, die rund 250 Schiffe, die Hamburg und Schleswig-Holstein als Sicherheit dienen für ein Kreditportfolio, für das es viele Bezeichnungen gibt: faul, marode oder Schrott sind nur einige davon.

Ulrich Metschies 13.01.2017

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