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Meinungen Christian Hiersemenzel zum Küstenschutz
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20:46 02.12.2019
Von Christian Hiersemenzel
Christian Hiersemenzel ist Landeshauskorrespondent der Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel.

Zunächst bleibt das Geschäft der Wissenschaft überlassen, und das ist nicht nur klug, sondern streng genommen überfällig. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre hat selbst ein erklärter Freund der heimischen Unternehmen, FDP-Wirtschaftsminister Bernd Buchholz, inzwischen erkannt, dass man nicht in jedem Jahr für teures Geld Sand aufschütten sollte, wenn dieser doch ein paar Monate später schon wieder verschwunden ist. Das wäre Geldverschwendung.

Vorsicht bei Investitionen geboten

Umso mehr bemühte er sich gestern an der Seite seines grünen Umweltkollegen Jan Philipp Albrecht darum, den Unterschied zu Sylt aufzuklären und damit eine Neiddebatte im Keim zu ersticken. Würde dort kein Sand vorgespült, wäre schon bald auch der Hauke-Haien-Koog bei Dagebüll von Überflutung bedroht.

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Wo es um Menschenleben geht, muss der Norden auch weiterhin Geld für Küstenschutz in die Hand nehmen. Wenn es sein muss, auch richtig hohe Summen. Wer aber gerade sein Erspartes in ein touristisches Projekt an einem Ort investieren will, der bisher als Geheimtipp galt, sollte lieber ein paar Jahre warten. Bei Sturmflut setzt die Landesregierung künftig auf Mut zur Lücke.

Zum Artikel: Land prüft Küstenschutz auf Effizienz

Es war über Jahre das für viele Schleswig-Holsteiner dominante Infrastrukturprojekt: Der A 7-Ausbau zwischen Hamburg und Bordesholm lief tatsächlich vorbildlich – der Verkehr tut es ein Jahr danach meist auch. Doch die Gefahren auf drei Spuren ohne Tempolimit sind zu groß, um sie zu ignorieren.

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