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Meinungen Christian Hiersemenzel zur Moskau-Reise
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09:43 21.06.2019
Von Christian Hiersemenzel
Christian Hiersemenzel ist Landeshauskorrespondent der Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Wie das Kaninchen vor der Schlange blickt die Partei auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen. Wie werden sich die Vertreter der Union dort entscheiden, wenn ihnen zur Regierungsbildung nur noch die Option für ein Bündnis mit den Rechtspopulisten bleibt?

Das wäre nicht nur ein Tabubruch, sondern würde auch andere Landesverbände beim Wähler in erhebliche Erklärungsnot bringen. Entsprechend schrill fallen inzwischen die Warnsignale vor der AfD aus: von einer um Autorität ringenden Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer nach dem Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Und immer wieder auch von Günther, den sie nicht nur im Osten längst „Genosse Günther“ nennen. Nicht jeder meint das freundlich.

Die Reise sendet die falschen Signale

Das ist der Grund, warum die Reise des erzkonservativen Pinneberger CDU-Bundestagsabgeordneten Michael von Abercron nach Russland in der Nord-CDU solche Aversionen auslöst. Die Delegation wird von einem AfD-Rechtsausläufer angeführt. Und die Signale, die dieser Besuch aussendet, konterkarieren sämtliche Bemühungen der Parteispitze um eine Abgrenzung gegen Rechts. Das ist hochbrisant.

Der EU-Agrarkommissar gibt die Verantwortung an die Staaten weiter, unsere Bundeslandwirtschaftsministerin verweist auf die Bundesländer und deren Behörden. In den Ämtern sind den Amtstierärzten die Hände gebunden.

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Chemie und Physik – viele Erwachsene denken mit Schrecken an diesen Unterricht. Allenfalls für Biologie ist größeres Schwärmen zu finden. Mit Technik und Informatik sind die meisten in der Schulzeit gar nicht erst in Berührung gekommen. Und an Mathe scheiden sich seit jeher die Geister.

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