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Meinungen Christian Hiersemenzel zum UKSH
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19:56 12.11.2019
Von Christian Hiersemenzel
Christian Hiersemenzel ist Landeshauskorrespondent der Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Es ermöglicht dem Management um Klinikchef Jens Scholz Ende 2022 einen Schuldenschnitt. Es erlässt ihm Altlasten. Und es sichert ihm Investitionen zu, um auch in den nächsten Jahrzehnten herausragende medizinische Versorgung, Ausbildung und Spitzenforschung zu gewährleisten. Das ist eine gesellschaftliche Kraftanstrengung.

Es war ein kluger Schachzug der Regierungspartner von CDU, Grünen und FDP, sich abseits des Tagesgeschäftes einer möglichst breiten politischen Unterstützung zu versichern. Derzeit geht es Schleswig-Holstein finanziell gut. Ein Großteil der seit gestern zugesicherten Mittel werden jedoch künftige Landeshaushalte in einem schmerzhaften Ausmaß belasten. Dass sich die meisten Akteure im Landtag in diesem Punkt so einig sind, ist deshalb ein wichtiges Signal.

UKSH muss nun besser auf seine Zahlen achten

Eines sollte aber klar sein: UKSH-Chef Scholz steht im Wort, keine roten Zahlen mehr zu schreiben. Auch verpflichtete er sich, als Arbeitgeber für das händeringend gesuchte Pflegepersonal attraktiver zu werden und mit einem neuen Arbeitszeitmodell innovative Wege zu beschreiten. Wo so viel Geld investiert wird, zuletzt in zwei futuristische neue Zentralkliniken, wäre es fatal, wenn mangels Personal weiterhin Betten geschlossen werden müssten.

Die Aussichten, dass dieser Antrag vom Bundesparteitag der CDU angenommen wird, sind gut. Hinter Karin Prien steht nicht nur die Landesregierung, sondern auch die geballte Expertise des CDU-Fachausschusses, also von Fachpolitikern aus ganz Deutschland - zu Recht, findet Christian Hiersemenzel.

Christian Hiersemenzel 12.11.2019

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