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Meinungen Christian Hiersemenzel zur Inklusion
Mehr Meinungen Christian Hiersemenzel zur Inklusion
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20:50 24.10.2016
Von Christian Hiersemenzel

Geht aber leider nicht. So dass die SPD-Politikerin mit dem leben muss, was sie 2014 bei Amtsantritt vorgefunden hat. Man sollte dankbar sein: Geld jedenfalls hat Britta Ernst für ihre ehrgeizigen Ziele reichlich. 20, vielleicht 25 Millionen Euro dürfte es kosten, um Schulen im Sinne einer gelungenen Inklusion mit zusätzlichem Personal auszustatten. In der Landespolitik bestritt am Montag niemand, wie nötig ein solcher Schritt ist – ein untrügliches Zeichen dafür, wie klug es war, die Expertise eines bundesweit anerkannten Fachmannes vorzuschalten.

Dass aber nicht nur die Opposition, sondern auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft auf die nötige Qualifikation hinwies, für die Schulassistenten kein Ersatz sind, deutet auf die Schwachstelle des Konzeptes hin. Allein, was nützt es? Die Kinder wollen jetzt so gut wie möglich unterrichtet sein. Die Ministerin setzt deshalb zu Recht auf Pragmatismus und stampft für Lehrer einen Zusatzlehrgang aus dem Boden. Das klappt bei Deutsch als Zweitsprache auch recht gut.

Torsten Albig hat sich mit seinem Schreiben an die Eltern aller Kleinkinder keinen Gefallen getan. Zuerst musste er sich zu Recht vorwerfen lassen, auf dem Briefbogen des Ministerpräsidenten Wahlkampf zu machen.

Ulf Billmayer-Christen 24.10.2016

Wer in die Statistiken über die Kieler Abfallgebühren der vergangenen Jahre schaut, bekommt es schwarz auf weiß, dass diese kaum gestiegen sind. Dass die Tarife auch im Vergleich der 100 größten Städte moderat ausfallen, bescheinigte vor Kurzem erst das Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag des Eigentümervereins Haus&Grund.

Martina Drexler 24.10.2016

Die Wohnungsnot der Studierenden ist zwar gewaltig. Aber eigentlich ist sie nur ein Beispiel für das generelle Wohnungsproblem, das Menschen mit kleinem Geldbeutel in Kiel haben. Es sind nicht nur die mehr als 1000 Studierenden, die in diesem Herbst noch keine Bleibe in der Landeshauptstadt haben.

Gunda Meyer 22.10.2016