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Meinungen Christian Hiersemenzel zur Amtssprache
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09:00 04.02.2019
Von Christian Hiersemenzel
Christian Hirsemenzel ist Landeshauskorrespondent der Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Ob es nicht Wichtigeres gibt. Und ob das ganze Projekt nicht zu ambitioniert, geschweige denn viel zu teuer ist. Angesichts solcher Bedenken kann man dem Verwaltungssprachexperten Lothar Wiegand nur folgen: Auf die Barrikaden, liebe Schleswig-Holsteiner!

Zum Glück hat sich in den Amtsverwaltungen in Stadt und Land schon eine Menge verändert. Man täte den Mitarbeitern Unrecht, wenn man ihnen unterstellte, dem Bürger mutwillig Steine in den Weg zu legen. Und doch sprechen die Fallbeispiele der Landes-Bürgerbeauftragten Samiah El Samadoni Bände. Was manches Jobcenter und manches Sozialamt dem Bürgern vorknallt, ist eine Unverschämtheit. Besonders krass ist es, wenn einem Antragsteller ein zweiseitiger Gesetzesauszug zugeschickt wird, versehen mit dem lapidaren Zusatz: „Ein Anspruch auf Kinderzuschlag besteht daher nicht.“ Da geht es nicht mehr nur um Sprache.

Aber Sprache prägt das Bewusstsein. Ministerpräsident Daniel Günther und seine Staatskanzlei wären gut beraten, wenn sie sich an die Spitze der Klartext-Reformbewegung setzten. Schleswig-Holstein mit seiner Sympathie für alles Skandinavische könnte deutschlandweit ein leuchtendes Beispiel sein. Schweden macht vor, wie es geht.

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Endlich geht die Jugend wieder auf die Straße, mag man angesichts der durchaus beeindruckenden Zahl der Demonstranten jubeln. Doch das Engagement hat einen schalen Beigeschmack. Die Schüler erwecken den Verdacht, sich nur der „Fridays for Future“-Bewegung anzuschließen, um die Schule zu schwänzen.

Tilmann Post 01.02.2019

Die Kieler wissen es ja: An der Bahnhofstraße ist die Luft nicht gut. Und auf dem berühmten 190-Meter-Abschnitt am Theodor-Heuss-Ring ist sie sogar unbestritten richtig schlecht. Ansonsten jedoch haben wir an der Küste weiterhin eine Luftqualität, von der viele Menschen nur träumen.

Kristian Blasel 01.02.2019

Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft müsste eigentlich keinen Grund zur Sorge bieten. Sieben Neubauaufträge mit einem Volumen von fast einer Milliarde Euro stehen in den Auftragsbüchern. Damit ließe sich eigentlich sorgenfrei arbeiten. Die Medaille hat aber zwei Seiten.

Frank Behling 01.02.2019