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Meinungen Cornelia Müller zur Idee Tinyby
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19:33 04.02.2019
Von Cornelia Müller
Redakteurin Cornelia Müller
Schinkel

Kein Wunder, dass in jeder Sitzung der Gemeinde, in der zunächst nur die F-Planänderung für neue Baugrundstücke zur Sprache kommt, lauter Zuhörer mit spitzen Ohren sitzen. Nicht allzu weit von Kiel oder Eckernförde entfernt, die Grundschule im Dorf und dazu eine Gemeinde, die sich mit Ökobetrieben bis hin zu Gut Rosenkrantz, mit Solidarischer Landwirtschaft und mehr einen besonderen Namen gemacht hat. Das kommt bei Menschen, die voller Ideen für ein Leben nach ressourcenschonenden Maßstäben sind, an. Da hat der Verein Tinyby recht, seine Idee passt nach Schinkel. Gleichwohl dürfte der Gedanke, dass mittendrin ein alternatives Dörfchen im Dorfe entstehen könnte, auch viele Bürger erst einmal befremden. Dabei gibt es ja sogar schon einen Vorläufer des Konzepts. Auf einem 1000-Quadratmeter-Grundstück zwischen Senfstraße und Lehmrader Weg haben sechs Freude in vier Minihäuser schon ein ähnliches Konzept realisiert. Sie hatten den Plan bereits in den 1980er-Jahren als Studenten gefasst und haben Jahrzehnte auf die Umsetzung hin gearbeitet. Gemeinschaftliches Wohnen auf kleinem Raum in mehreren individuellen Häuschen ist nun ihre Alters-Wohnform. Wie schön zu sehen, dass so etwas funktioniert. Wäre doch prima, wenn Tinyby in Schinkel die Chance bekäme.

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