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Meinungen Florian Hanauer zum Kauf von Immobilien
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08:00 20.10.2018
Von Florian Hanauer
Florian Hanauer ist Chef vom Dienst der Kieler Nachrichten Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

Das liegt daran, dass der Markt in Kiel auf einem Niveau angekommen ist, das von Metropolen wie Hamburg oder München nicht mehr weit entfernt ist. In größeren und zentral gelegenen Städten in Norddeutschland, in Hannover oder Bremen etwa, können Käufer noch mit 4,4 bis 4,8 Prozent rechnen. Wer kaufen will, muss also aufpassen, ob sich das Geschäft noch lohnt. Zumal die Statistik mit Brutto-Zahlen arbeitet, die Instandhaltung und Steuern außen vor lassen. Und gerade die Instandhaltung wird häufig unterschätzt.

Natürlich sind es die hochwertigen Häuser in guten Lagen, die die Preise nach oben treiben. Und doch wird die kleine Zahl zu einem großen Problem: Die niedrige Rendite schlägt direkt auf die Mietpreise durch. Wer eine Wohnung oder ein Haus teuer kauft, muss versuchen, den Preis wieder hereinzuholen. Einzige Ausnahme ist, das Wohneigentum selbst zu nutzen.

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Das Angebot ist klein, deshalb sind die Kaufpreise hoch und die Renditen eben niedrig. Auch kommen zu wenige Angebote hinzu. Baufirmen haben kaum Kapazitäten oder bieten ihre Arbeit teuer an. Wer mehr Wohnungsbau verspricht, muss das bedenken. Die Wahrheit ist: Auf absehbare Zeit wird sich der Markt so nicht entspannen. Das gilt in Kiel besonders.

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