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Meinungen Frank Behling zur Gorch Fock
Mehr Meinungen Frank Behling zur Gorch Fock
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07:00 25.01.2017
Von Frank Behling

Seit 2008 hat der Dreimaster zusammengerechnet fast über zwei Jahre durchgängig in der Werft verbracht. Die jetzige Werftzeit übertrifft mit vermutlich 18 Monaten alle Erwartungen. Die Liste der Arbeiten wurde von Monat zu Monat länger. Rumpf, Deck und Masten wiesen bei Überprüfungen neue Schäden auf. Dass sich die Ministerin den Fall jetzt auf den Tisch geholt hat, ist verständlich. Es ist jedoch viel zu spät.

Ursula von der Leyen kann eigentlich nur noch einen „Augen zu und durch“-Befehl geben. Lässt sie die „Gorch Fock“ stilllegen, torpediert sie der Marine die komplette Ausbildung auf Jahre. Die Flotte kann schon heute nicht einmal eine Fregatte für die Ausbildung abstellen. Kadetten sind in England und Frankreich, um Seefahrten zu bekommen. Der einzige Ausweg: Die schnelle Reparatur der „Gorch Fock“. Gleichzeitig muss die Bundeswehr mit der Planung für eine Nachfolgerin starten. Da auch unter der Ära von Ursula von der Leyen selbst die Planung zur Beschaffungen handelsüblicher Versorgungstanker ausufert, müsste vermutlich auch für den Neubau eines deutschen Marinesegelschulschiffes eine Vorlaufzeit von zehn Jahren veranschlagt werden.

Der Güterverkehr in Deutschland wächst und wächst, nach einer Prognose der Bundesregierung kann nur ein Fünftel davon jedoch auf die Schiene verlagert werden. Um den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid zu begrenzen, will das Bundesumweltministerium jetzt umsteuern: Auf zwei Teststrecken – eine davon auf der A1 in Schleswig-Holstein – sollen ab Ende 2018 Lkw mit Hybridantrieb eingesetzt werden, die mit Strom aus einer Oberleitung versorgt werden.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 25.01.2017

Der Norden ist benachteiligt – bei der Zahl der Feiertage. Von dieser Feststellung ausgehend fordern jetzt Gewerkschaften, man möge einen weiteren freien Tag einführen. Bemerkenswert, dass ausgerechnet der Wirtschaftsminister mitmacht und auch gleich den passenden Tag mitliefert.

24.01.2017

Es war ein jähes Ende, als aus den „Bad Boys“ die „Sad Boys“ wurden. Für den Titelaspiranten blieb bei einer verkorksten Weltmeisterschaft nur Platz neun. Kein Weltuntergang, denn um den deutschen Handball, der mit zahlreichen Talenten in der starken Bundesliga eine kleine Renaissance erlebt, ist es nicht schlecht bestellt.

Tamo Schwarz 23.01.2017