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Meinungen Heike Stüben zur Parkplatznot in Kiel
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06:01 09.01.2020
Von Heike Stüben
Heike Stüben kommentiert die Parkplatznot in Kiel. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Es ist schon nervig: Da kurvt man herum und sucht händeringend einen Parkplatz und im Parkhaus oder beim Supermarkt hinter einer Schranke ist alles frei. Macht das Sinn? Und: Können sich das Städte noch leisten, raren (Park-)Raum ungenutzt zu lassen?

Die Gegenthese lautet: Je mehr Straßen, je mehr Parkflächen zur Verfügung gestellt werden, desto mehr Verkehr und Autos werden damit angezogen - mit all den Folgeproblemen für Gesundheit, Umwelt und Klima. Das ist richtig. Doch um möglichst viele Menschen zum Verzicht aufs Auto zu bewegen, müssen attraktive Alternativen geschaffen werden. Das Rad taugt leider nicht für alle Fahrten. Ein ÖPNV für einen Euro pro Tag existiert nicht. Und selbst damit kämen heute viele nicht zu ihrem Arbeitsplatz. Man denke nur an die vielen UKSH-Mitarbeiter, die außerhalb wohnen und keine passende ÖPNV-Verbindung haben.

So lange das so ist, müssen die vorhandenen Parkmöglichkeiten optimal genutzt werden. Es ist allemal besser, wenn die Autos auf regulären Parkplätzen „übernachten“ als halb auf Rad- oder Fußweg stehen. Digitale Lösungen können das heute bequem für Autofahrer und risikoarm für die Eigentümer der Parkflächen machen. Und digitale Lösungen müssen auch für ein weiteres Problem her: die Flut von Paket- und anderen Lieferdiensten, die die Straßen verstopfen. Würden die Waren zentral am City-Rand angeliefert und dann gesammelt umweltschonend über die letzte Meile transportiert, wäre viel für Menschen und Klima gewonnen.

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