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2-Minuten-Podcast KN-News vom 28.08.20
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KN-News vom 28.08.20

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11:15 28.08.2020
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Im Podcast „KN kompakt“ (ehemals „Corona kompakt“) geben wir Ihnen jeden Werktag einen 2-minütigen Nachrichtenüberblick über die wichtigsten Ereignisse in Kiel und Umgebung.

Unser heutiges Schwerpunktthema ist der Berliner Corona-“Gipfel“ in Berlin. Ministerpräsident Daniel Günther sieht sich in seinem Kurs bestätigt. Er verwies darauf, dass ab dem 15. September die bereits für Schleswig-Holstein geltende Regelung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten dann auch bundesweit gelten werde. Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, muss 14 Tage in Quarantäne gehen und kann ab dem 5. Tag einen Corona-Test machen. Nach Vorliegen eines negativen Testergebnisses kann die Person die Quarantäne vorzeitig verlassen. Gleichzeitig appellierte Günther, nicht notwendige Reisen in Risikogebiete zu vermeiden. Als Konsequenz des Berliner Treffens soll es in Schleswig-Holstein keine Corona-Verschärfungen, aber kleine Lockerungen geben. Schleswig-Holstein will bei Privatfeiern nichts ändern. So sollen auch künftig bis zu 50 Menschen in Gebäuden privat feiern dürfen und draußen bis zu 150 Menschen. Und es bleibt in Schleswig-Holstein beim Bußgeld von 150 Euro für Verstöße gegen die Maskenpflicht. In Berlin waren als bundesweites Mindest-Bußgeld 50 Euro vereinbart worden. Am Dienstag will das Landeskabinett in Kiel die bisherige Landesverordnung überarbeiten auf Grundlage der Berliner Beschlüsse. Bereits klar ist, dass nicht professionelle Chöre und Blasorchester dann wieder üben können.

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Außerdem Themen im Podcast: Für die Konzerte und Events auf der Kieler Woche müssen in diesem Jahr kostenfreie Tickets gebucht werden, die eine namentliche Zuordnung möglich machen. Pünktlich um zwölf Uhr starteten die Veranstalter der Kieler Woche 2020 gestern das System zur kostenlosen Ticketreservierung. Doch schon nach kurzer Zeit ging der Online-Server in die Knie. In den sozialen Netzwerken wurde Kritik laut.

Und zuletzt zieht die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel Konsequenzen aus der E-Mail-Affäre: In einer Aufsichtsratssitzung des kommunalen Unternehmens wurde am Dienstagabend beschlossen, die Durchsetzung der Maskenpflicht auf den Schiffen durch zusätzliche Kontrollen zu unterstützen. Die Frage nach personellen Folgen blieb unbeantwortet. Der zweithöchste Angestellte der SFK hatte in einer E-Mail Masken mit „Omas Unterhose“ ebenso gleichgesetzt wie mit „einem alten Stück Gardine, deren Maschen hundert Mal größer als Viren sind“.

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