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Meinungen K. von Schmidt-Phiseldeck: Umdenken macht Mut
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18:35 11.02.2020
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck kommentiert die Tempo-30-Debatte in Altenholz. Quelle: Ulf Dahl/Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
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Altenholz

In der Tempo-30-Zone der Altenholzer Straße in Altenholz gilt rechts vor links. Doch an der Kreuzung Ahornallee wird das oft missachtet. Deshalb schlug die Verwaltung vor, der breit ausgebauten Straße Vorfahrt einzuräumen und dort Tempo 50 einzuführen. Doch die Politik plädiert für weniger Tempo.

Eine breit ausgebaute Straße, Radwege auf beiden Seiten: Vor einigen Jahren wäre die Politik womöglich noch nicht so einmütig der Auffassung gewesen, dass man in der Altenholzer Straße dennoch bei Tempo 30 bleiben soll. Doch in Sachen Straßenverkehr gibt es ein Umdenken.

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Radler und Fußgänger werden mehr berücksichtigt

Das Auto ist nicht mehr alleiniger Maßstab für die Gestaltung des Verkehrsraums. Auch die Interessen von Radfahrern, Fußgängern und Anwohnern werden zunehmend beachtet. Und das ist gut so. Denn wenn Radler zum Beispiel gut ausgebaute Wege vorfinden, fällt der Umstieg leichter. Das entlastet die Umwelt. Hoffnung macht zudem, dass sich die Straßenverkehrsbehörde bei der Knooper Landstraße zumindest offen zeigt für Lösungen mit reduziertem Tempo.

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