Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Meinungen Alev Dogan zu Extremwetterlagen
Mehr Meinungen Alev Dogan zu Extremwetterlagen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:01 12.05.2018
Von Alev Doğan
Alev Dogan. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Erst sommerliche Temperaturen. Nur eine Woche danach erreichen uns Erdrutsch-Bilder aus Schleswig-Holstein und Hamburg, die man so eher aus Süddeutschland kennt. Klimaerwärmung, das wurde wieder deutlich, bedeutet eben nicht nur höhere Temperaturen, sondern eine Zunahme der Extremwetterlagen.

Um im Schadensfall nicht vor dem finanziellen Ruin zu stehen, hilft nur eins: die Elementarschadenversicherung. Dass in Schleswig-Holstein nur jeder Vierte entsprechend versichert ist, sollte uns sorgen. Denn Wetterphänomene wie das an Christi Himmelfahrt werden künftig zunehmen.

Frustriert könnte man auf die schleppenden Klimaverhandlungen verweisen – oder eine Ebene darunter aktiv werden: Bei der Stadtplanung. Würden in deutschen Städten alle Dächer nachträglich bepflanzt, könnten der Natur bis zu zwei Drittel der versiegelten Flächen zurückgegeben werden.

Grüne Dächer speichern Regenwasser, produzieren Sauerstoff, filtern verschmutzte Luft, absorbieren Strahlung und verbessern so insgesamt das Klima. Nicht zuletzt schützen sie vor Witterungseinflüssen und Verschleiß. Angesichts des Klimawandels muss urbane Stadtentwicklung nicht nur diskutieren, wie hoch wir bauen, sondern auch wie grün.

Lindner und Söder, Habeck und Baerbock, Günther und Kramp-Karrenbauer – nahezu alle politische Farben haben den Generationswechsel schon vollzogen oder zumindest eingeleitet. Warum tut sich die SPD in Schleswig-Holstein damit so furchtbar schwer?

Christian Longardt 11.05.2018

Lange wurde es abgelehnt, in der Pflege von Personalnotstand zu sprechen. Aber was ist es anderes, wenn Kliniken mangels Personal Patienten abweisen müssen und Pflegebedürftige keinen ambulanten Dienst mehr finden?

Heike Stüben 11.05.2018

Köche verzweifelt gesucht. Was ist los im Gaststättengewerbe? Warum findet sich kein Personal? Die Antwort ist vielschichtig. Die Schülerzahlen gehen zurück. Neue Ausbildungsberufe konkurrieren mit den klassischen Berufszweigen. Die späten Arbeitszeiten, der viele Stress schrecken zusätzlich ab.

Kristiane Backheuer 09.05.2018