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Meinungen Anne Steinmetz zum städtischen Wohnungsbau
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20:21 24.02.2017
Von Anne Steinmetz

Kiel wächst, bis 2025 um bis zu 10000 Einwohner. Das bedeutet auch, dass 10000 Menschen zusätzlich eine Bleibe suchen. Um diesen Bedarf decken zu können, hat der Oberbürgermeister 2015 den Masterplan Wohnen aufgelegt. Gleichzeitig werden im Bauflächenatlas alle Flächen aufgelistet, wo noch Wohnraum entstehen kann. Die Landeshauptstadt ist also dran an diesem wichtigen Thema. Gleichzeitig entstehen gerade in der Innenstadt etwa mit dem Schlossquartier oder der Alten Feuerwache weitere Wohnungen, um den Bedarf zu decken. Allerdings, das wird immer klarer, sind die meisten der neuen Wohnungen nichts für Normalverdiener: Schlappe 500 Euro im Monat für ein Studentenappartement in der Alten Feuerwache – wer soll das bezahlen, wenn der Bafög-Satz bei 670 Euro liegt?

 Gut also, dass die Stadt wieder auf den Wohnungsmarkt als Player aktiv ist. Förderprogramme wie das des Landes zum „Erleichterten Bauen“ vereinfachen und beschleunigen diesen Schritt. Mit so entstehenden Wohnhäusern sind vielleicht keinen Architekturpreise zu gewinnen. Aber sie tragen zur Daseinsvorsorge bei. Und das zählt.

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