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Meinungen Bastian Modrow zu den E-Scootern
Mehr Meinungen Bastian Modrow zu den E-Scootern
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06:30 25.11.2019
Von Bastian Modrow
KN-Redakteur Bastian Modrow
Kiel

Es ist ein zusätzliches mietbares Fortbewegungsmittel, das zunächst zwei Anbieter in Kiel an den Markt bringen wollen.

Alles andere als umweltfreundlich

Bei ehrlicher Betrachtung ist es mit der so viel beschworenen Nachhaltigkeit und dem ökologischen Nutzen der Flitzer nämlich nicht allzu weit her. Die Lebensdauer der Scooter beträgt meist nicht einmal ein Jahr. Alte oder defekte Batterien sind Sondermüll, die Herstellung alles andere als umweltfreundlich. Allabendlich müssen die meisten Mietroller von Lastwagen eingesammelt werden, um die Akkus aufzuladen, bevor sie morgens wieder im Stadtgebiet abgestellt werden. Dass Betreiber von Sharing-Diensten und Scooter-Hersteller an grünen Lösungen arbeiten, ist lobenswert und ein Schritt in die richtige Richtung. Dass Städter allerdings künftig bei Starkregen und Sturm das Auto stehenlassen, um per Roller zur Arbeit zu cruisen, darf dann doch bezweifelt werden.

Ein Mehrwert werden die Mietroller für Kiel dennoch sein – nicht nur aus touristischer Sicht. Gerade in einer Studentenstadt werden sich die Scooter bewähren. Entscheidend ist, dass die Stadt bei den Verhandlungen mit Anbietern klare Regeln aufstellt. Durch die Einrichtung von Sperrzonen, Abstellflächen und von Höchstgrenzen für E-Fahrzeuge könnten Probleme wie in Hamburg oder Berlin von vornherein verhindert werden.

Mit dem Für und Wider des Begriffs Klimanotstand muss man sich nicht mehr lange aufhalten. So oder so sollte angesichts des Klimawandels mittlerweile auch dem Letzten klar sein: Klimaschutz tut not. Das gilt auch auf kommunaler Ebene, sogar gerade da, weil es in den Kommunen konkret wird.

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