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Meinungen C. Hiersemenzel zu neuem Ministerium
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12:30 02.11.2019
Von Christian Hiersemenzel
Landeshaus-Korrespondent Christian Hiersemenzel Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Über lange Jahre liefen bei dem SPD-Mann in der Landeshauptstadt die Strippen zusammen. Und als Verwaltungschef zunächst im Bildungs-, dann im Sozialministerium (wohin die Wissenschaft aufgrund der Verwandtschaft von Ressortchefin Britta Ernst zum UKSH-Chef Jens Scholz zwischenzeitlich ausgelagert war) verfügt Fischer über eine Menge internes Wissen. Wenn er sagt, dass sich Spitzenforschung nicht in Teilzeit fördern lässt, wiegt das schwer. Es geht um viele Fördermittel.

Ansatz ist unrealistisch

Dass der Kieler Uni gerade Millionen durch Lappen gegangen sind, ist nicht allein Kipp und seiner Mannschaft anzulasten. Das Gutachten des Wissenschaftsrates in Sachen Kieler Exzellenz ist jedenfalls längst nicht so negativ, wie es mancher Kritiker in den vergangenen Wochen glauben machen wollte. Soll Schleswig-Holstein als Hochschulstandort aber vollends erblühen, brauchen die Einrichtungen eine maximal effiziente Unterstützung von höchster Ebene.

Allein: Angesichts der sich abkühlenden Konjunktur kommt Fischers Anliegen ein paar Jahre zu spät. Auch wenn sich Jamaika Bildung auf die Fahnen geschrieben hat, dürfte die Koalition aus Kostengründen kein neues Haus gründen. Dieser Ansatz ist unrealistisch.

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