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Meinungen Christian Hiersemenzel zum Rededuell
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22:37 13.03.2019
Von Christian Hiersemenzel
Christian Hiersemenzel ist Landeshauskorrespondent Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Der Topjurist, ehemals Richter und Umweltstaatssekretär, könnte eines Tages die Staatskanzlei übernehmen, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber will er das jetzt schon? Bisher schüttelt Kämpfer stets den Kopf – aus gutem Grund. Offen nach der Staatskanzlei zu schielen, würde höchstens Wählerstimmen kosten. Im Oktober muss er sich in Kiel der Wiederwahl stellen.

Und doch hat Günthers betont sportliche Einlassung zum Duell den Rathauschef ein Stück größer gemacht, als er in Wahrheit ist. Kämpfer kann sich im Gegensatz zu manchem Genossen früherer Jahre nicht mehr darauf verlassen, dass Kiel alles und jeden wählt, Hauptsache, es steht SPD auf dem Stimmzettel. Auch sind Themen wie die Innenstadtverödung, die Kostensteigerung am Holstenfleet, der Wohnungsmangel und das drohende Verkehrschaos für ihn derzeit alles andere als werbewirksam.

CDU sucht OB-Kandidaten für Kiel noch

CDU-Landeschef Günther adelte mit dem Gespräch einen SPD-Mann in der Stadt, in der es der Union erkennbar schwer fällt, überhaupt einen geeigneten Gegenkandidaten aufzustellen. Somit hat das Duell zweierlei Wirkung: Es bringt Unruhe ins Personaltableau der SPD. Und es ist für den Kreisvorstand der Kieler CDU eine fette Stinkbombe.

Fachkräftemangel, Studienabbrecher und unbesetzte Ausbildungsplätze: Es sind die immer gleichen Themen, die Arbeitsagenturen und Unternehmen seit Jahren beschäftigen.

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Kaum zu fassen: Innerhalb weniger Monate sterben 346 Menschen, weil ein nagelneuer Flugzeugtyp vom Himmel fällt. Warum? Man weiß es nicht. Und was sagt die US-Flugbehörde FAA dazu? Die Boeing 737 Max 8 sei „flugtauglich“.

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