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Meinungen Christian Hiersemenzel zum Wolfsmanagement
Mehr Meinungen Christian Hiersemenzel zum Wolfsmanagement
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22:42 12.08.2016
Von Christian Hiersemenzel

Wie will das Land verantwortungsvoll mit dem Wolf als bedrohter Art umgehen, ohne die Belange von Schafzüchtern zu verraten und die Menschen einer Gefahr auszusetzen? Es sei ein weiter Weg gewesen, räumte Habeck gestern ein, und er wolle das Thema nicht kleinreden: Der Wolf sei nun einmal ein wildes Tier, das Fleisch frisst. Am Ende aber habe man einen Konsens gefunden. Offenbar verliefen die Gespräche konstruktiv. Das neue Wolfsmanagement ist dafür der Beweis.

Baustellen dieser Art hat Habeck noch weitere. Der Ausbau von Windkraftanlagen zum Beispiel dürfte Schleswig-Holsteins Gemüter nach der Sommerpause, wenn die Staatskanzlei ihre konkreten Planungen für Potenzialflächen auf den Tisch legt, weiter erhitzen. Und beim Abbau der Atomkraftwerke und der Lagerung von (angeblich) strahlungsfreiem Müll musste der Minister sogar vorerst aufgeben, weil der Dialog scheiterte. Der Unterschied zum Wolf liegt darin begründet, dass das scheue Tier immer nur punktuell auftaucht, Schaden anrichtet und dann wieder verschwindet. Mit der Zukunftstechnologie Windkraft und der Vergangenheitshypothek Kernkraft dagegen werden Anwohner jahrelang konfrontiert sein. Das erschwert die Einigung.

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