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Meinungen Christian Hiersemenzel zur Briefwahl
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10:00 20.09.2017
Von Christian Hiersemenzel

 Die Zahlen aus den Kreiswahlbüros sprechen eine eindeutige Sprache: Briefwahl liegt 2017 voll im Trend. Was daran liegen mag, dass man Vater Staat schon lange keinen konkreten Grund mehr dafür angeben muss, warum man seine zwei Kreuzchen nicht erst am Wahlsonntag vor Ort abgeben will. Auf diese Weise ist die Briefwahl ein bequemer Weg, sich von lästigen Terminen zu befreien und sein Wochenende für einen Ausflug zu nutzen. Unsere Gesellschaft ist mobiler geworden.

 Die Zahlen deuten allerdings auch darauf hin, dass der Norden wieder politischer geworden ist und dass am Sonntag insgesamt mehr Menschen wählen gehen dürften. Es wäre für unsere oft zu Unrecht gescholtene Demokratie ein gutes Zeichen, wenn es vielen Menschen eben nicht egal ist, wer in den nächsten vier Jahren in Berlin an der Macht ist. Zumal die Erfahrungen zeigen: Je höher die Wahlbeteiligung ausfällt, desto schwächer schneiden am Ende die Parteien am linken und am rechten Rand ab. Wenn sich das doch wieder bewahrheiten würde! Wir haben Grund für Optimismus.

Wenn in Kiel „plötzlich“ 45 Klassenräume an allgemeinbildenden Schulen fehlen, wirft das die Frage auf: Warum hat die Stadt als Schulträger die Raumnöte nicht kommen sehen und rechtzeitig Vorsorge getroffen? Weil es die Zahlen bislang nicht hergaben, argumentiert die Stadt.

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