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Meinungen Einer Behn zur neuen Bürgermeisterin
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10:00 11.05.2019
Von Einar Behn
Ein Kommentar von Einar Behn. Quelle: Ulf Dahl
Bad Bramstedt

Ja! Keine Frage, Vorgänger Hans-Jürgen Kütbach hat seinen verdienten Platz im Geschichtsbuch der Stadt. Doch noch 18 Jahren tut frischer Wind gut. Die 40-Jährige Verwaltungschefin sprüht vor Ideen und Energie und das kann dem immer etwas verschlafen wirkenden Bad Bramstedt auf die Sprünge helfen. Mag sein, dass sie manchmal übers Ziel hinausschießt. Die Städtepartnerschaft mit dem polnischen Drawsko in Frage zu stellen, kam nicht bei allen gut an und ihr Plan, ein Kulturhaus zu bauen, lässt manchem Kommunalpolitiker graue Haare wachsen angesichts der Haushaltslage.

Anderer Blick auf die Stadt

Doch wer keine Ideen hat, kann auch nichts bewirken. Die Bad Bramstedter merken, dass Bewegung ins Rathaus gekommen, was lange vermisst wurde. Einige Vorteile hat Verena Jeske dabei: Sie kommt von außerhalb, hat damit einen anderen Blick auf die Stadt, erkennt die Defizite eher, als jemand der hier schon seit Jahrzehnten lebt. Durch ihre bisherige Tätigkeit in Hamburg ist sie eher großstädtisch geprägt, so wie die vielen Neubürger.

Bad Bramstedt soll schöner gestaltet werden

Sie spricht mit ihnen die gleiche Sprache und man darf hoffen, dass es Jeske gelingt, die jungen Familien an Bad Bramstedt zu binden, damit sie ihre neue Heimat nicht nur als Schlafstätte sehen, sondern Leben in die Stadt bringen. Und: Wenn es darum geht, die Innenstadt etwas schöner, etwas heimeliger zu gestalten, dann, das müssen wir Männer einfach eingestehen, können Frauen das besser. 

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