Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Meinungen Florian Hanauer zu Containerschiffen
Mehr Meinungen Florian Hanauer zu Containerschiffen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
06:20 05.08.2019
Von Florian Hanauer
Florian Hanauer ist Chef vom Dienste bei den Kieler Nachrichten. Quelle: Uwe Paesler
Anzeige
Kiel

Riesige Transporter, die mehr als 20.000 Standardboxen fassen und nur ein Ziel kennen: die Waren kostengünstig zwischen Asien und Europa zu transportieren. Und auch wenn der Welthandel zur Zeit unter Beschuss von Protektionisten steht, er wird sich weiterentwickeln.

Die Schiffsgrößen steigen parallel dazu unaufhörlich, wurden Häfen und Reeder nicht müde zu betonen – und wer da nicht mithalten könne oder wolle, sei bald aus dem Spiel.

Anzeige

Mehr lesen: Häfen gegen größere Containerschiffe 

Die Reeder sagen dies immer noch, die Häfen scheinen aber eine bemerkenswerte Allianz zu schließen, die eine Begrenzung der Schiffsgröße fordert. Kein Wunder, dass die Initiative aus Hamburg kommt, wo der Hafen unter der schleppenden Elbvertiefung litt, aber auch andere EU-Häfen müssen Ausbau der Terminals und Vertiefung der Zufahrten finanzieren. Eine Chance hat die Initiative aber erst, wenn sich die Häfen und Länder einig sind.

Es ist an der Zeit, im Welthandel nicht nur nach den Kosten zu fragen, die ohnehin schon gering sind, sondern auch die Umweltfreundlichkeit des Transports zu untersuchen – vor allem, wenn die Infrastruktur an Land aus Steuermitteln finanziert wird. Die Reeder sollten dabei besser nicht mit Hafenkonkurrenz drohen, sondern lieber die jüngsten, verschärften Umweltrichtlinien umsetzen – was bereits ein großer Schritt im Handel wäre.

Die Nord-SPD kann auf den ersten Blick zufrieden sein. Im Casting um den SPD-Bundesvorsitz kommen mit der Geesthachter Bundestagsabgeordneten Nina Scheer und Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange gleich zwei der bisher sechs Kandidaten aus Schleswig-Holstein.

02.08.2019

In der Windenergie steckt, wie in der Energiewende insgesamt, immer noch gewaltiges Potenzial. Auch weil sich in Schleswig-Holstein die großen Firmen der Windbranche tummeln.

Florian Hanauer 02.08.2019

Eine Wirtschaftskonferenz, die Herausforderungen der Digitalisierungen beleuchtet? Eine super Sache - gerade für das Mittelstands-Land Schleswig-Holstein. Perfekt auch, dieses Format in die Digitale Woche zu integrieren. Was nicht passt, ist, das ganze „Global Economic Symposium“ zu nennen.

Ulrich Metschies 02.08.2019